Gemeinsam Lösungen finden
mit Kompetenz werben

Registrieren
Filtern
Objektbezogen nach Kategorien:
Nach Themen / Centern:
Nach Branchen:
Nach Regionen:
Nach Kategorien:
Weiterleiten
 

Demographischer Wandel: „Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung – How to“

Saskia Kuhnert
Kompetenzindex:
100%
Als eigenen Kontakt hinzufügen
Zu Interessen/Lesezeichen hinzufügen
Empfänger kann keine Nachrichten empfangen
Empfehlung versenden
Positiv bewerten
Eigentumsrechte für Bearbeitung beantragen
[#hidden_actions_html#]
Herausgebende Organisation
Beschreibung
Das Stichwort „Demographischer Wandel“ ist heute in aller Munde. Für die Arbeitswelt bedeutet dies, dass dieselbe Arbeit zukünftig von weniger und gleichzeitig älteren Beschäftigten bewältigt werden muss. Unternehmen reagieren bis dato sehr unterschiedlich und z.T. auch noch gar nicht auf die damit verbundenen Herausforderungen, so dass bislang keine einheitliche Strategie zum Umgang mit dem demographischen Wandel und den damit einhergehenden Folgen auf betrieblicher Ebene existiert. Klar ist, dass es nicht ausreicht, die Beschäftigungsquote älterer Mitarbeiter z.B. durch gesetzliche Änderungen zu erhöhen. Kernaufgabe ist es vielmehr, die Mitarbeiter langfristig körperlich und geistig fit zu halten, so dass sie länger am Erwerbsleben teilnehmen können.

Der vorliegende Artikel liefert zunächst einige Hintergrundinformationen über die Charakteristika älterer Beschäftigter. Hierbei wird klar, dass es keineswegs den typischen älteren Arbeitnehmer gibt. Denn die Arbeitsfähigkeit des Einzelnen ist weniger biologisch- oder altersbedingt, sondern vielmehr durch seine individuelle Erwerbsbiographie und Lebensführung begründet.

Im Hauptteil des Artikels werden unterschiedliche Handlungsfelder skizziert, die inner- aber auch außerbetrieblich angegangen werden müssen, um alter(n)sgerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu erhalten. So sollte innerbetrieblich – auf Basis einer sorgfältigen Analyse des Status Quo – ein systematisches Age Management implementiert werden. Dies beinhaltet Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung ebenso wie adäquate Angebote zur Qualifizierungssicherung und -förderung sowie Aktivitäten zur Sensibilisierung der innerbetrieblichen Akteure für die unternehmerischen Herausforderungen des demographischen Wandels.

Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass es nicht unbedingt besonderer und neu entwickelter Maßnahmen bedarf, um Arbeit alter(n)sgerecht zu gestalten. Vielmehr geht es darum, präventiv und altersunabhängig Maßnahmen zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit zu ergreifen – beispielsweise im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Wenn neben den vorgeschlagenen innerbetrieblichen Handlungsempfehlungen auch auf politischer, gesellschaftlicher und tarifparteilicher Seite die Rahmenbedingungen für eine stärkere Integration älterer Beschäftigter in die Arbeitswelt ergriffen werden, können Unternehmen den Herausforderungen des demographischen Wandels erfolgreich begegnen. Dann ist es den Unternehmen möglich, auch mit einer älteren Belegschaft die Produktivität, Innovationsfähigkeit sowie Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten und den Anforderungen der Globalisierung standzuhalten.
Dialog
 
Ihr Beitrag zu Demographischer Wandel: „Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung – How to“
Publizieren

Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.

Weitere Informationen im Internet
Weitere Inhalte
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement

    In diesem Themenspecial finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema "Betriebliches Gesundheitsmanagement". Die Bandbreite des Specials reicht dabei von Karrierechancen in der Branche über Tipps in der Praxis zur persönlichen Work-Life-Balance bis hin zu Gefahren und Problemen, denen per BGM entgegen gewirkt wird.

Autor
Herausgebende Organisation
Weitere Inhalte
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement

    In diesem Themenspecial finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema "Betriebliches Gesundheitsmanagement". Die Bandbreite des Specials reicht dabei von Karrierechancen in der Branche über Tipps in der Praxis zur persönlichen Work-Life-Balance bis hin zu Gefahren und Problemen, denen per BGM entgegen gewirkt wird.