Seit etwa acht Jahren kann durch so genannte Bildungsfonds Rendite erwirtschaftet werden, indem in Bildung investiert wird. Das Anlegerkapital finanziert dabei die studienbedingten Kosten junger Talente. Als Gegenleistung zahlen die Geförderten nach dem erfolgreichen Berufsstart über einen bestimmten Zeitraum einen fixen Prozentsatz ihres Einkommens zurück – eine Art Venture Capital also, nur nicht für Unternehmens-, sondern für Einkommensanteile. Die Rückzahlungen der Studierenden werden zum großen Teil für Leistungen an weitere Studierende verwendet. Dadurch entsteht eine Art „Generationenvertrag für die Bildung“.
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