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  • Neuigkeiten und Hintergründe rund um SAP und SAP-Beratung - ein Blog von itelligence.
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  •  von  | blog.it | 
    30.10.2014
    Die Fachvorträge auf unserem diesjährigen „Management Forum Globalisierung Mittelstand“ zeigten eines besonders deutlich: Die Digitalisierung der Geschäftswelt schreitet rasant voran und wird bestehende Geschäftsmodelle bei unseren Kunden – sei es aus dem Handel, dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Automobilindustrie – zum Teil fundamental verändern. Besonders beschäftigt mich nun die Frage, wie dieser digitale Wandel effizient gemeistert werden kann. Im Business Expert Circle (BEC) der IT-Fachzeitschrift „Computerwoche“ habe ich mich damit bereits eingehend auseinandergesetzt. Diese Ausführungen möchte ich mit dem vorliegenden Blogbeitrag am Beispiel des B2B-Handels um einige Aspekte erweitern. Paradigmenwechsel beim B2B-E-Commerce In der Geschäftswelt vollzieht sich der Paradigmenwechsel, den die digitalen Technologien ins Rollen gebracht haben, vor allem in der industriellen Fertigung – Stichwort Industrie 4.0 – und insbesondere im elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Firmen. „Omni-Channel-Commerce“ lautet hier das Zauberwort. Diese Entwicklung ist nur folgerichtig, da die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben immer durchlässiger wird. Auch Geschäftskunden erwarten heute ein personalisiertes, komfortables Einkaufserlebnis, ganz wie sie es aus dem Privatbereich gewohnt sind: parallel und integriert auf allen Kanälen, am PC, mobil mit Smartphone oder Tablet, per Telefon oder im Laden. Omni-Channel statt Multi-Channel Die Vorzüge des kanalübergreifenden Omni-Channel-Verkaufskonzepts beleuchtet ein Vergleich mit dem Multi-Channel-Commerce: Beim Multi-Channel-Commerce werden Produkte, Ersatzteile oder Verpackungsmaterial über verschiedene Vertriebskanäle verkauft, die untereinander nicht integriert sind. Da die Kanäle unverbunden nebeneinander stehen, können sie nicht unmittelbar interagieren oder kommunizieren. Es wird quasi in „Silos“ gearbeitet, da die Informationen aus dem Kaufprozess jeweils nur auf einem Kanal verfügbar sind. Was damit gemeint ist, verdeutlicht das folgende Beispiel: In einem Multi-Channel-Commerce-Szenario kann der Kunde zwar im Webshop ordern, die Ware aber weder selbst im Laden oder dem Auslieferungslager abholen noch dort bezahlen. Anders beim Omni-Channel-Commerce: Hier kann der Käufer auf Wunsch das, was er im Online-Store bestellt hat, später im Laden oder im Auslieferungslager abholen und dort auch bezahlen. Voraussetzungen für Omni-Channel schaffen Um ein Unternehmen Omni-Channel-fähig zu machen, müssen seine Verkaufsprozesse über alle Kanäle hinweg durchgängig und konsistent gestaltet sein und sich möglichst in Echtzeit durchführen lassen. Der dafür nötige Ausbau der digitalen Vertriebskanäle erfordert bestimmte organisatorische wie auch technologische Voraussetzungen: Das klare Bekenntnis von Management beziehungsweise Geschäftsführung zum Omni-Channel-Commerce muss sich in der Schaffung einer eigenen Einheit für den Onlinehandel ausdrücken, die selbstständig agiert. Auf technologischer Seite ist es für ein kanalübergreifend durchgängiges Kauferlebnis unerlässlich, alle Vertriebskanäle zu synchronisieren und aussagekräftige Produktinformationen zur Verfügung zu stellen. hybris macht den Unterschied Beide Aufgaben lassen sich aus meiner Sicht sehr effizient mit der E-Commerce-Plattform des SAP-Unternehmens hybris bewältigen, die nahtlos in die SAP-Back-End-Prozesse integriert werden kann. Produktinhalte werden mit dem Product-Content-Management-System (PCM) von hybris zentral und auf der Basis einheitlicher Stammdaten verwaltet, gepflegt und übersichtlich aufbereitet auf jedem Kontaktkanal in immer derselben Weise präsentiert. Zugleich lassen sich mit dem PCM neue Produkte zeitnah in allen Kanälen – Online-Shop, Webseite oder Printkatalog – platzieren und die vorhandenen Informationen durch Multimedia-Inhalte wie Videos oder Musik anreichern. Das Customer-Service-Modul von hybris gewährleistet im Fall einer Störung schnelle und kompetente Hilfe durch den Kundenservice – entweder durch eine Reparatur vor Ort oder die Rücksendung beziehungsweise den Austausch des fehlerhaften Produktes. Zugleich bietet die hybris-E-Commerce-Plattform die erforderliche Flexibilität, um selbst rasante Änderungen am Markt bestmöglich zu bewältigen. Mehr zur hybris-Plattform erfahren Sie in einem Beitrag, den ich ebenfalls für das BEC auf Computerwoche.de verfasst habe und der in den nächsten Wochen in der Computerwoche erschient. B2B-Kunden schätzen Cross-Channel-Services Man könnte nun einwenden, der Begriff Omni-Channel-Commerce sei lediglich ein weiteres Buzzword. Dem ist nicht so! Tatsächlich werden Cross-Channel-Services von B2B-Kunden sehr geschätzt, wie aktuelle Studien des E-Commerce Centers (ECC) am Institut für Handelsforschung (IFH) belegen. Für mich hier besonders interessant: Sogar die Verkäufer bzw. die Hersteller sehen in der optimalen Vernetzung der verschiedenen On- und Offline-Vertriebskanäle den entscheidenden Faktor für den Erfolg ihres Geschäfts. Vor allem erkennen inzwischen auch immer mehr Mittelständler die Vorzüge des Omni-Channel-Konzepts. Als Full Service Provider unterstützen wir von itelligence mittelständische Firmen mit unserer ganzen Beratungs- und Prozesskompetenz bei der Implementierung und dem Betrieb der hybris-Plattform – ob on Premise, als Managed Service oder im On-Demand-Modell. - von Dr. Andreas Pauls, Geschäftsführung itelligence Deutschland -
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  •  von  | blog.it | 
    28.10.2014
    Auf dem Management Forum der itelligence AG am 30. September 2014 in Bielefeld wurde dieses Video mit Dr. Reinhold Festge aufgezeichnet, dem Präsidenten des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau e.V.) und Vorsitzender der Lateinamerika-Initiative der Deutschen Wirtschaft. Thema ist unter anderem die Wirtschaftsregion Südamerika.
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  •  von  | blog.it | 
    24.10.2014
    Das Reverse-Charge-Verfahren (Umkehrung der Steuerschuldnerschaft) ist eine neue Regelung im Umsatzsteuerrecht, nach der nicht der leistende Unternehmer, sondern der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer zu entrichten hat. Zum 01.10.2014 sind Änderungen des Umsatzsteuergesetzes (UStG) hinsichtlich der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (§ 13b) in Kraft getreten. Dabei wurde die Anwendung das Reverse-Charge-Verfahren auch auf die Lieferung von Edelmetallen und unedlen Metallen sowie Tablet-Computern und Spielekonsolen ausgedehnt. Zudem haben sich Änderungen bei der Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens bei Bauleistungen ergeben. Durch die Vielzahl der aufgeführten Materialien könnten auch Sie in Ihren Eingangs- als auch Ausgangsgeschäften betroffen sein, sodass sich Auswirkungen auf die SD-, MM- und FI-Prozesse ergeben. Im Zweifel sprechen Sie bitte Ihren Steuerberater an. Für die Umstellung der Prozesse gilt eine Nichtbeanstandungsregelung bis zum 31.12.2014. Bis dahin können die Vertragspartner einvernehmlich noch die bisherige Regelung anwenden, sofern der Umsatz des leistenden Unternehmens in zutreffender Höhe versteuert wird. Die genauen Änderungen der rechtlichen Bestimmungen sowie Anwendungsregelungen mit Beispielen sind aus dem offiziellen Schreiben des BMF vom 26.09.2014 ersichtlich, das Sie unter diesem Link finden. Die SAP hat in diesem Zusammenhang die OSS-Hinweise 2071511 und 2071442 veröffentlicht, in denen Systemanpassungen zur Reaktion auf die veränderten Regelungen beschrieben werden. Bei der Implementierung der möglicherweise notwendigen Anpassungen in Ihr SAP-System unterstützen wir Sie gerne. Bitte wenden Sie sich an Ihren bekannten Ansprechpartner der itelligence AG oder an support@itelligence.de. - von Mathias Hohmann, itelligence AG -
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  •  von  | blog.it | 
    20.10.2014
    Mit diesem abgewandelten Valentin-Zitat möchte ich mit aller Deutlichkeit jedweder Behauptung widersprechen, die Früchte eines erfolgreichen BI-Projektes seien nur ein paar Mausklicks entfernt, weil moderne Tools den Designprozess einer BI-Lösung so smart und intelligent unterstützen, dass man a.) nicht mehr viel tun muss und b.) fast nichts mehr falsch machen kann. Das ist a.) kompletter Unfug und b.) auch kompletter Unfug. Wenn Sie also irgendwo etwas in dieser Richtung lesen, vergessen Sie es, egal wo sie es lesen. BI ist ein weites Feld und eine genauere Definition dessen, was im Einzelfall damit gemeint sein könnte, ist schon fast nicht möglich. Es geht, grob gesprochen, um ein System zur Unterstützung von Entscheidungen auf allen Ebenen des operativen und strategischen Managements. Dazu werden Daten aus internen und externen Quellen in geeigneter Weise analysiert und so aufbereitet, dass sie diesem Zweck optimal gerecht werden. Niemand kann ernsthaft glauben, dass das mit ein paar Mausklicks zu erreichen ist. Wenn man sich ein wenig mit der Literatur zum Thema befasst, dann findet man zu einem großen Teil eher technische Themen, Master-Data-Management, Data-Mining, technische Datenmodelle und so weiter. Man kann sich wunderbar über diese Themen auslassen und wahrlich grandiose und komplexe Architekturen zur Verwaltung von Daten entwerfen. In Sachen BI ist man damit bestenfalls ein Schrittchen vorangekommen, denn BI ist nur in zweiter Linie ein technologisches Thema, es ist ein Business-Thema und ohne mindestens einen greifbaren Business-Case ein vollkommen sinnloses Unterfangen. Ich habe irgendwo den Satz gelesen „…damit ein BI-Projekt erfolgreich sein kann, müssen Mathematiker mit Leuten aus dem Business sprechen“. Man kann davon ausgehen, dass dies für beide Seiten eine irritierende Vorstellung ist. Dummerweise ist da aber etwas Wahres dran. BI-Projekte erzwingen einen ständigen Dialog zwischen Menschen, die unter normalen Umständen nur selten miteinander sprechen und dann noch seltener verstehen, was der andere denn so meint und sagt. Wozu eigentlich Mathematiker (oder artverwandte Gesellen), muss das sein? Ja, das muss sein. Der Entwurf von geeigneten Modellen zur Analyse von komplexen, heterogenen Daten ist auf sehr spezielle Fähigkeiten angewiesen, und die sind bevorzugt in den Köpfen besagter Gruppen anzutreffen. Die müssen dann auch noch verstehen, worum es eigentlich geht und was am Ende dabei herauskommen soll. Sie können davon ausgehen, dass so etwas anstrengend für beide Seiten ist, aber auch höchst ergiebig, wenn es funktioniert. Für den ersten Schritt in dieser Richtung nutzen Sie am besten ein sehr vertrautes Tool: Ihren eigenen Kopf. Dieser Ansatz kann im Vergleich mit manchen Empfehlungen der beratenden Zunft schon mal als originell gelten. Es bleibt den BI-Verantwortlichen also nicht erspart, zunächst einmal intellektuelle Schwerstarbeit zu leisten und intensiv über Wechselwirkungen und Systemstrukturen nachzudenken. Mythen und Legenden – und das Ausräumen dieser Ich sage: Vorsicht vor den Nerds, die behaupten, dass man zukünftig über so altbackene Dinge wie Ursache und Wirkung nicht mehr nachdenken muss und dieser Ansatz durch die Suche nach Korrelationen in Big-Data-Clouds ersetzt wird. Wir lassen also ein paar smarte Programme auf gewaltige Datenansammlungen los, und wie durch Zauberhand sprudeln die spektakulärsten Erkenntnisse heraus. Wir wüssten dann nicht mehr, warum etwas passiert, sondern nur noch wann und mit welcher Wahrscheinlichkeit in welcher Reihenfolge, aber das reiche vollkommen aus, sagen sie, die Nerds. Bis es so weit ist, sind wir wohl weiterhin gezwungen, Erkenntnisse und Annahmen über Zusammenhänge im Business zu gewinnen und diese Annahmen den besagten Mathematikern mitzuteilen, damit diese darüber nachdenken können, wie sie herausfinden, ob wir Recht haben. Denn darum geht es ganz wesentlich bei BI-Projekten: Man stellt Vermutungen über quantitative und qualitative Aspekte von Business-Szenarien an und untersucht interne und externe Daten, um diese Annahmen zu verifizieren und ggf. zu modifizieren. Idealerweise ergeben sich daraus verwertbare Informationen, die in geeigneter Weise in Entscheidungsprozesse eingebunden werden können. Es ist ja nicht so, dass es in den letzten Jahrzehnten an Verfahren zur Ableitung und Interpretation von KPIs gemangelt hätte. Es ist auch nicht so, dass die Probleme aus den operativen Bereichen verzweifelt darauf gewartet hätten, dass endlich jemand BI erfindet, um sie zu lösen. Diese Ausgangssituation lässt vermuten, dass die Ideen und Konzepte, die heute unter dem Label BI angeboten werden, nicht ganz soooo neu sind. Und wo ist das Innovative? Theoretisch und praktisch können wir heute sehr viel mehr Daten in Analysen einbeziehen, wir können wesentlich aufwendigere Verfahren anwenden und wir können das viel schneller und damit viel öfter tun – in Echtzeit, wenn es sein muss. Dass aus einem „mehr“ von Allem nicht selten auch nur mehr Verwirrung resultiert, klammern wir jetzt mal aus. Ich nehme mal an, dass kaum jemand sinnvollerweise strategische Entscheidungen in hoher Taktung nachjustiert, nur weil ihm in Echtzeit aus dem operativen Geschäft frische Daten angeboten werden. Im operativen Bereich ist das schon eine andere Sache. Da bietet ein gut gemachtes BI-Projekt zweifellos die Möglichkeit, die eigenen Prozesse wesentlich passgenauer und schneller an Marktanforderungen anzupassen und/oder Probleme frühzeitig zu erkennen. Wie gesagt, ein gut gemachtes BI-Projekt bedeutet eine Menge Arbeit… siehe oben. Teilen Sie meine Meinung? Ich freue mich auf ein Gespräch im Kommentarfeld. - von Mario Lütkebohle, Consultant, itelligence AG -
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  •  von  | blog.it | 
    15.10.2014
    Webinare @ itelligence.de Volle Terminkalender, aktuelle Projekte, Kundentermine und das Tagesgeschäft bieten oft zu wenig Raum für auswärtige Schulungen oder Seminare sowie den Austausch mit Experten. Daher sind Webinare die ideale Lösung, um ganz bequem und leicht vom eigenen Schreibtisch aus die neuesten Informationen zu bestimmten Themen zu erhalten. In kurzen Online-Konferenzen stellen Experten aktuelle Entwicklungen, Trends, Technologien und Neuigkeiten vor. Spezifische Webinare bieten dabei die Möglichkeit nur genau die Themen zu filtern, welche für den einzelnen relevant sind. Die 5 Vorteile unserer Webinare für Sie: Unsere Webinare finden gemeinschaftlich, zu einem festen Zeitpunkt und interaktiv statt, was dem Vortraggeber und den Teilnehmern ermöglicht miteinander zu agieren und kommunizieren. Die Teilnehmer sitzen dabei an verschiedenen Orten vor Ihrem IT-Endgerät, dieses kann zum Beispiel der PC im Büro oder auch das Tablet zuhause sein. Die Teilnehmeranzahl ist dabei theoretisch unbegrenzt. Die Umsetzung unserer Webinare ist in kürzester Zeit möglich, hierdurch lassen sich die neuesten Entwicklungen und aktuelle Trends schnellstmöglich verbreiten. Die im Webinar vermittelten Informationen liegen somit in Echtzeit und tagesaktuell vor. Durch die kürzeren Trainingseinheiten unserer Webinars ist der Lernfaktor sehr hoch. Anfahrtszeiten, mögliche Unterbringungskosten sowie eine längere Abwesenheit am Arbeitsplatz werden reduziert. Nutzen Sie diese Vorteile und probieren Sie eines unserer aktuellen Webinare aus. Webinare @ itelligence: 17.10.2014: SAP HCM im neuen Gewand: Moderne Anwendungsoberfläche mit HR Renewal 22.10.2014: SAP Carve-Out – Unternehmensteile in SAP einfach und sicher ausgliedern 24.10.2014: Integrierte Absatzplanung und (werksübergreifende) Beschaffungsplanung in SAP APO 24.10.2014: it.mds – einfaches Stammdatenmanagement und Sicherstellung der Datenqualität im gesamten Lebenszyklus Anmeldung und weitere Webinare finden Sie unter http://www.itelligence.de/webinare.php Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. - von Norman Hötger, itelligence AG -
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  •  von  | blog.it | 
    10.10.2014
    „Schrödinger programmiert ABAP“ – Das etwas andere Fachbuch Ein Lehrbuch über das Thema Programmieren. Wer jetzt an sein Studium zurück denkt und trockene Langeweile fürchtet, wird überrascht sein: Das hier vorgestellte „Schrödinger programmiert ABAP“ von Roland Schwaiger will „das etwas andere Fachbuch“ sein. Als neuer itelligence-Mitarbeiter in der ABAP-Programmierung wollte ich mich mit diesem Buch auf meine neuen Aufgaben vorbereiten. Unter Entwicklern hat die Sprache ABAP ja schon einen gewissen Ruf, daher war ich anfangs sehr skeptisch, ob die Ziele eines unterhaltsamen und gleichzeitig guten Lehrbuches hier funktionieren könnten. Roland Schwaiger hat es tatsächlich geschafft! Mich hat das Konzept überzeugt, denn Sprache, Aufmachung und Beispiele sprechen mich an. Aber wie macht er das? Durch einen Dialog zwischen Schrödinger, dem Protagonisten des Buches und dem Autor, werden die Fragen der Leser erahnt und beantwortet. Hier ein Beispiel: Eine Variable mit Bezug zu einem lokalen Strukturtyp kannst du so wie im Fall des elementaren Typs definieren: DATA: gs_buch TYPE gst_buch. Wie kann ich auf die Komponenten der Struktur zugreifen? In der Datendeklaration steht ja nur der Name der Struktur. Gute Frage, dafür gibt es dann eine Belohnung: Die allgemeine Form des Zugriffs lautet -, also in unserem Beispiel gs_buch-buch_titel.  Die Kapitel sind sehr praxisnah ausgelegt und behandeln unter anderem die ABAP-Syntax, Datenelemente, Objektorientierung, GUIs, Datenbanken und Ausnahmen. Anstatt also seitenlang trockene Quellcodes abzulisten werden hier lieber Kalorienrechner und Kaffeevollautomaten programmiert. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass „der Schrödinger“ einem ebenfalls die Benutzung des mächtigen SAP-Systems erleichtert. Er greift nicht einfach nicht einfach auf die bekannten Sflight-Tabellen zurück, um Datenrelationen zu erklären. Hier man legt sich eigene Tabellen und deren Verknüpfungen im System selber an und nimmt somit aus viel über die neue Arbeitsumgebung gleich mit. Die Aufmachung mit zahlreichen Abbildungen, ein lockeres Layout, handschriftliche Notizen und Humor ist natürlich Geschmackssache. Mir gefällt es. Nach meiner Meinung hält Roland Schwaiger hier die richtige Balance. Sein Buch wird nicht zu albern oder plötzlich unerwartet anspruchsvoll. Zusätzlich zum Buch, vollgepackt mit Abbildungen auf seinen über 750 Seiten (wir reden ja hier über ein Fachbuch), gibt es ein Bonuskapitel zu Web-Dynpros und sämtliche Quellcodes als Download. Mit 49,90€ ist es für viele an der Schmerzgrenze eines Einsteigerbuches, es war das drittteuerste Fachbuch, dass ich mir bisher gekauft habe. Aber es hat sich gelohnt. Hier mal eine Leseprobe. Die Schrödinger-Reihe des Galileo Press Verlags bringt seinen Lesern Programmiersprachen, beispielsweise Java und C++, durch eine ansprechende, lustige und abwechslungsreiche Art nahe. Sie ist damit als deutsches Gegenstück zu der „Head First“-Reihe aus dem O’Reilly Verlag zu sehen. Anders als über den Zustand von Schrödingers Katze bin ich mir hier sicher und kann zusammenfassend jedem neuen ABAP-Entwickler dieses Buch empfehlen! Auch Consultants, die ihren technischen Hintergrund vertiefen wollen, sollten „Schrödinger programmiert ABAP“ in die Hand nehmen. Sicher habt Ihr selbst Erfahrung mit Programmierbüchern. Welche ABAP-Programmierbücher sind für Euch aktuell wichtig? Link zum Buch: https://www.galileo-press.de/schrodinger-programmiert-abap_3593/ - von Kai-Markus Lueer, itelligence AG -
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  •  von  | blog.it | 
    2.10.2014
    Mit einigen weiteren fotographischen Eindrücken vom Managementforum “Globalisierung Mittelstand” wünschen wir unseren Lesern ein angenehmes verlängertes Wochenende!
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  •  von  | blog.it | 
    1.10.2014
    Wir freuen uns über diesen kurzen Videorückblick auf das spannende Managementforum “Globalisierung Mittelstand” am 30. September 2014 bei itelligence in Bielefeld, bei dem unter anderem Joschka Fischer und Dr. Reinhold Festge sprachen.
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  •  von  | blog.it | 
    29.9.2014
    Steven Weinberg, Physiknobelpreisträger von 1979, meinte einmal: „Wenn Architekten genauso bauen würden wie Softwareentwickler programmieren, würde der erste Vogel, der vorbeikommt, die Zivilisation zerstören.“ Klingt drastisch, bringt aber das Grundproblem von IT-Validierung in der Medizintechnik auf den Punkt. Fakt ist: In jeder Software stecken Fehler, daher ist die Frage nicht, ob, sondern wie man testen soll. Ohne eine detaillierte Risikoanalyse wird man da sicher nicht weit kommen. Letztlich geht es darum, vorzudenken, was der Anwender bei der Bedienung falsch machen könnte. Was, wenn eine falsche Serialnummer eingibt oder einem falschen Produkt zuordnet? Merkt die Software, wenn für einen GMP-relevanten Prozess eine falsche Funktion abgerufen wird? Was, wenn der für die verpflichtende UDI-Kennzeichnung notwendige Barcode nicht lesbar ist oder im Rahmen der Lieferkette beschädigt wird? Ich empfehle daher Herstellern von Medizinprodukten auch immer, die Schwere des möglichen Fehlers einzuschätzen: Welche Abläufe sind am meisten betroffen? Wie wahrscheinlich ist es, dass er eintritt? Am besten klassifiziert und gewichtet man diese Parameter nach definierten Faktoren, beispielsweise niedriges, mittleres und hohes Risiko. Auf diese Weise lässt sich jeder softwaregestützte Prozess analysieren. Je mehr Risiken man im Vorfeld erkennt, desto mehr Fehler können vorab eliminiert werden. Anhand dieser Risikofaktoren erstellt man dann einen detaillierten Testplan. Welche Prozesse müssen an welchen Stellen mit welcher Ausführlichkeit geprüft werden? Der Plan beschreibt exakt die Schritte und Eingaben, die der Anwender bei der Bedienung des Programms vornimmt. Natürlich hält man auch die zu erwartenden Testergebnisse fest. Bei der eigentlichen Prüfung geht es dann nur noch darum festzustellen, ob diese auch erzielt wurden. Sind die Abweichungen zwischen Prognose und tatsächlichem Ergebnis zu groß, sollte das System unbedingt einen entsprechenden Fehlerbericht erzeugt haben. Kurz: Der Testplan muss also die Reaktionen, wie sie die Software liefern muss, bereits enthalten, damit auch zielführend geprüft werden kann. Wer dann noch einen erfahrenen Dienstleister für Validierungsprojekte an seiner Seite hat, kann sich einer GMP-konformen IT so gut wie sicher sein. Weitere Details habe ich aktuell in der Online-Ausgabe der Fachzeitung DeviceMed beschrieben. Natürlich entstehen bei diesem Thema eine ganze Reihe individueller Fragen. Schreiben Sie mir einen Kommentar und ich melde mich persönlich bei Ihnen. - von Stephan Limberg, Leitung Branchenmanagement Prozessindustrie, itelligence AG -
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  •  von  | blog.it | 
    25.9.2014
    Wenn die Anforderungen lautet: Engineering-Disziplinen zusammenzuführen, Variantenmanagement realisieren, Produktdokumentation integrieren, die Prozesssicherheit erhöhen und alles im transparente und übergreifende Release- und Änderungsmanagement begleiten, was ist das? Ein ganz normales, spannendes SAP-Projekt für mich. Als SAP-Berater reizt es mich komplexe Aufgabe im Maschinenbau zu lösen. Das fordert heraus und macht auf einen Weise Spaß, wie nur wenige andere Aufgaben können. Wenn Sie einen PKW fahren, kommt Ihnen die folgende Situation vielleicht bekannt vor: Der Wagen springt nicht mehr an. Wenn sie sich früher sicher waren, dass sie ein Motorschaden ereilt hat, stellt sich heute nach einem Besuch in der Werkstatt heraus, dass das Steuergerät defekt ist. Längst sind Kraftfahrzeuge nicht mehr nur rein mechanische Erzeugnisse. Die Elektronik und die Software nehmen immer größeren Stellenwert in der Automobilindustrie ein. Auch im Maschinenbau ist diese Veränderung seit längerem zu beobachten. Die Engineering-Disziplinen Elektronik, Pneumatik, Hydraulik und Software haben die Mechanik längst vom „Fahrersitz“ verdrängt. Bleiben wir bei der Automobilindustrie: Sicherlich haben sie sich schon einmal einen PKW im Internet konfiguriert. Neben der Motorleistung und der Lackierung haben sie heute die Möglichkeit ihren Wagen bis ins kleinste Detail selbst zu gestalten. Vom Navigationsgerät bis hin zum Innendekor. Die enorme Variantenvielfalt und die Abhängigkeiten unter den einzelnen Variantenbausteinen sind derweil auch ein weit verbreiteter Bestandteil im Maschinenbau. Die Integration dieser zwei Paradigmen zusammen mit einem übergreifenden Release- und Änderungsmanagement ist uns erst kürzlich in einem Maschinenbau-Projekt begegnet. Ziel war es die Engineering-Disziplinen zusammenzuführen, ein Variantenmanagement zu realisieren, die Produktdokumentation zu integrieren, die Prozesssicherheit im Auftragsfall zu erhöhen und das Ganze durch ein transparentes und übergreifendes Release- und Änderungsmanagement zu begleiten. Nach Prozessanalyse und eingehender konzeptioneller Überarbeitung der Produktstruktur hat sich der Kunde für eine Realisierung mit dem SAP Produktstrukturmanagement (PSM) entschieden. Das PSM als Komponente des neuen SAP PLM 7 ist vollintegriert in die weiteren PLM-Funktionen wie Änderungsdienst, Materialstamm, Struktur- und Stücklistensynchronisierung, Dokumentenverwaltung, Klassensystem. Im PSM können dabei Produktstrukturen beliebig hierarchisch strukturiert werden. Ich möchte Ihnen gerne einige Erfahrungen aus diesem Projekt mit auf den Weg geben, wenn sie derzeit über einen Richtungswechsel im Engineering unter Einsatz des PSM nachdenken: Bauen Sie ihre Produktstruktur funktionsorientiert auf. Im funktionsorientierten Engineering wird die bauteilbezogene Entwicklung in den einzelnen Engineering-Disziplinen eingebettet in eine funktionsorientierte Produktgliederung und Entwicklungssteuerung. Als Funktionen sind die Maschinenfunktionen zu verstehen. Wenn sie an eine Portalfräsmaschine denken wären „Werkstück zuführen“, „Werkstück bearbeiten“ und „Werkstück entnehmen“ mögliche Funktionen. Schrittweise werden daraufhin alle Funktionen auf ihre technische Realisierung heruntergebrochen und dabei alle mechatronischen Komponenten beschrieben, die notwendig sind, um eine Funktion zu realisieren (mechanische Baugruppen, elektronische Schaltpläne, Fliesschemata der Pneumatik/Hydraulik, Softwarebausteine und Dokumentationsbausteine). Hierdurch erreichen Sie, dass alle mechatronischen Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Erfassen sie die gesamte geplante Varianz der Baureihe. Wenn Sie an die Portalfräsmaschine denken beginnt die Varianz schon innerhalb der Funktionen. Die Werkstückzufuhr kann manuell aber auch automatisch geschehen. Auf der tieferen, technischen Ebene äußert sich die Varianz dann z.B. in verschiedenen Antrieben, Werkzeugrevolvern mit unterschiedlichem Fassungsvermögen aber auch in der Größe des Portals an sich. Die mechatronischen Variantenkomponenten können zu Produktunterlagen referenziert werden und Produktausprägungen über Merkmale erhalten. Hierüber erfolgt auch die Klassifizierung in Bezug auf die betroffenen Disziplinen. Für elektronische/pneumatische Komponenten können beispielsweise Seiten im Stromlaufplan/Fluidplan oder auch Parameter zur automatischen Stromlaufplan- bzw. Fluidplanerzeugung hinterlegt werden. Für Dokumentation, Mechanik und Software können ebenfalls Parameter gepflegt werden, wobei das System dabei sehr flexibel ist. Somit kann daraufhin für die komplette Baureihe ein ganzheitliches Release- und Änderungsmanagement geführt werden. Soweit zu den Kernpunkten, die ich Ihnen mit auf den Weg geben möchte. Darüber hinaus sind natürlich noch zahlreiche andere Aspekte zu bedenken und zu berücksichtigen: Wie werden die Produkteigenschaften gestaltet? Wie wird das konfigurierte Produkt in Abhängigkeit zu den Produkteigenschaften abgeleitet? Wie wird der Anwender durch die Konfiguration geführt? Wie wird mit Haupt- und Zwischenreleases verfahren? Wie wird die Produktstruktur in eine Fertigungsstruktur überführt? Welche weiteren Strukturableitungen werden benötigt? Reine Komponentenverwaltung oder Verwaltung bis zum letzten Einzelteil? Wie wird mit wiederverwendbaren Strukturen verfahren? Zu all diesen Fragestellungen haben wir im Projekt eine Lösung gefunden und das PSM wird nun seit fast einem Jahr erfolgreich produktiv eingesetzt. Sie haben hoffentlich nicht den Eindruck erhalten, dass das PSM eine Insel-Lösung ist. Das SAP Produktstrukturmanagement ist integriert in die komplette Prozesskette im SAP PLM / SAP ERP – sie können es in Verbindung mit CAD und ECAD nutzen und die Produktstrukturen an die Fertigung übergeben. Die Einbettung in die Prozesskette wird auf der folgenden Abbildung gezeigt. Ich hoffe ich konnte Ihnen einen Einblick in das funktionsorientierte Variantenmanagement mit SAP PSM geben und ein paar Tipps und Anregungen vermitteln. Wenn Sie ihre Erfahrungen austauschen möchten, dann schreiben Sie mir gerne eine Nachricht oder kommentieren Sie diesen Eintrag. - von Boris Ullbrich und Dr. Hans-Joachim Langen, itelligence AG -
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current time: 2014-10-31 14:39:05 live
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