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Frage von Manfred Wolff, creditPass® ‑ Risiko Management | telego! GmbH zu Digital Commerce 2020 | 30.1.2012, 11:04:17
Bedeutung Digital Commerce für 2020
Am Anfang des vergangenen Jahrzehnts dominierte die „New Economy“ die Diskussion. Auch wenn viele Blütenträume sich nicht erfüllten, Hypes vergingen und Blasen platzten, blieb einiges nachhaltig wie die Bedeutung großer digitaler Player (Google, Amazon, ...) oder der E-Wandel vom Marketing bis hin zur neuen Logistik.... mehr
Am Anfang des vergangenen Jahrzehnts dominierte die „New Economy“ die Diskussion. Auch wenn viele Blütenträume sich nicht erfüllten, Hypes vergingen und Blasen platzten, blieb einiges nachhaltig wie die Bedeutung großer digitaler Player (Google, Amazon, ...) oder der E-Wandel vom Marketing bis hin zur neuen Logistik.
Jetzt sind Web 2.0, Social, Cloud, Mobile, ... in aller Munde. Wie bedeutend wird Ih-rer Meinung nach in Ihrem Wirkungsbereich der weitere Wandel in Richtung Digital Commerce noch sein? Sind in Ihrem Wirkungsbereich die wichtigsten Innovationen in den Unternehmen schon in der Breite weitgehend realisiert und geht es also eher um periphere Abrundungen heutiger Lösungen, oder ist doch noch „Revolutionäres“ Was sehen Sie also an Wandel, wenn Sie heute für das Jahr 2020 zurückblicken?
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Antwort von Diplom-Betriebswirt (FH) Andreas Sieg, camos Software und Beratung GmbH zu Bedeutung Digital Commerce für 2020 von Manfred Wolff | 30.1.2012
RE: Bedeutung Digital Commerce für 2020
Der Wandel in Richtung Digital Commerce ist in vollem Gange. Die Unternehmen nutzen die neuen digitalen Möglichkeiten soweit möglich aus, da nur eine ständige Optimierung der leichten Erreichbarkeit für die Zielgruppe das langfristige Überleben in den globalen Märkten sichert. Im Bereich Marketing wird immer sehr früh... mehr
Der Wandel in Richtung Digital Commerce ist in vollem Gange. Die Unternehmen nutzen die neuen digitalen Möglichkeiten soweit möglich aus, da nur eine ständige Optimierung der leichten Erreichbarkeit für die Zielgruppe das langfristige Überleben in den globalen Märkten sichert. Im Bereich Marketing wird immer sehr früh analysiert, was zu tun ist. Daher werden die digitalen Möglichkeiten bei Bedarf umgesetzt und in die Marketingstrategie eingebunden.
Der Bereich Social Media wird so zum Beispiel zu einem weiteren Marketinginstrument. In 2020 werden Kunden, Interessenten und sonstige Marktteilnehmer sicher noch viel stärker als heute miteinander im Internet über Personen „vernetzt“ sein und somit der Informationsaustauch interaktiver und direkter stattfinden – evtl. auch ohne Beteiligung der Unternehmen. Die Firmen müssen daher die Klaviatur der aktiven Kommunikation im Digital Commerce perfekt beherrschen, um aktiver Teil dieser Online-Welt zu werden. Falls das nicht funktioniert, sind die Firmen aussen vor und damit von relevanten Marktinformationen abgeschnitten – was nicht sein sollte.
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Antwort von Dr. Michael Faustino Bauer, complexium GmbH zu Aktienkultur in Deutschland von Dr. Winfried Felser | 8.9.2011, 15:21:32
RE: ( 3 ) Aktienkultur in Deutschland
Viele derer, welche die Internetblase 1999/2000 und deren Platzen erlebt haben, haben sich damit auch nachhaltig von Aktieninvestments verabschiedet. Legende ist ja die als Volksaktie titulierte T-Aktie, deren volksnahe Bewerbung und dann deren Absturz in den letzten Jahren. Wie stark und nachhaltig die Aktienkultur auf... mehr
Viele derer, welche die Internetblase 1999/2000 und deren Platzen erlebt haben, haben sich damit auch nachhaltig von Aktieninvestments verabschiedet. Legende ist ja die als Volksaktie titulierte T-Aktie, deren volksnahe Bewerbung und dann deren Absturz in den letzten Jahren. Wie stark und nachhaltig die Aktienkultur auf dem Rückmarsch ist, zeigt eine Studie der Allianz SE aus 2010.
https://www.allianz.com/de/economic_research/publikationen/working_papers/deutschland/aktienkultur052010.htmlSpannend ist, dass eine Risikoaversion der deutschen Anleger geg. Direktinvestitionen in Aktien dennoch nicht verhindert hat, dass in großem Umfang in derivative Finanzprodukte investiert wurde (Lehman-Crash), die viel intransparenter und schwieriger zu verstehen sind, was den Bezug zur Realwirtschaft betrifft.
Hier scheint ein übergroßes Vertrauen in die Bankbranche und deren Produkte vorgelegen zu haben, oder - böse formuliert - eine große Faulheit und Unwissenheit bei der Analyse und Bewertung von Finanzanlagen und insb. Zertifikaten und Aktien vorhanden zu sein.
Mir scheint das nur durch Aufklärung über unser Wirtschaftssystem und die Grundlagen der Unternehmensfinanzierung zu verbessern. Diese muss natürlich schon in den Schulen anfangen.
Ein Beispiel, an dem ich selbst beteiligt bin - i.S. von "Machen statt Motzen"
Jugend entdeckt Marktwirtschaft e.V. und
www.jemev.de