Es soll nicht sein! Auch zu Wochenbeginn machte der DAX® keine bessere Figur als zuletzt: Zwar startete der Aktienindex noch mit Kursrichtung „Norden“ in den Tag, doch im Bereich der wichtigen Widerstandszone aus den jüngsten Verlaufshochs, der oberen Gapkante der Abwärtskurslücke vom 23. Mai und dem Tief vom 17. Mai zwischen 7.217 Punkten zu 7.254 Punkten ging erneut die Luft aus. Erst die Rückeroberung dieser Hindernisse zieht jedoch einen Schlussstrich unter die seit Anfang Mai dominierende Korrekturbewegung und sorgt so für eine Aufhellung der charttechnischen Perspektiven. Doch per Saldo verblieb auf Tagesbasis erneut lediglich ein „inside day“, der die vorherrschende Lethargie des deutschen Leitindex unterstreicht. Anleger sollten deshalb dringend auf einen Ausbruch aus der in den vergangenen Tagen ausgeprägten Tradingrange warten. Auf der Unterseite fällt hierfür der Startschuss mit einem Sturz unter die wichtigen Unterstützungen in Form der jüngsten Verlaufstiefs bei 7.087/71 Punkten. In diesem Fall gäbe es ein böses Nachspiel, denn auf Tagesbasis wäre so eine Toppbildung mit einem Abschlagspotential von rund 500 Punkten vervollständigt.
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