Übernahmen und Fusionen in der letzten Konsolidierungswelle haben zur Neuordnung der EVU beigetragen. Nach gut 15 Jahren Liberalisierung lassen sich unterschiedliche Typen von EVU auf der europäischen Bühne erkennen:
Führende pan-europäische Energieunternehmen, wie E.ON, EdF und RWE, sind vertikal integriert und haben Tochtergesellschaften außerhalb ihrer nationalen Marktaktivität. Sie wollen ihre Position in Europa weiter stärken und neue Märkte erschließen - wettbewerbsrechtliche Beschränkungen werden mögliche Akquisitionen im eigenen nationalen Markt reduzieren. Nationale Champions, wie Dong oder Essent-Nuon, haben aufgrund nationaler Marktstrukturen und der finanziellen Stärke kaum Möglichkeiten für europäische M&A-Strategien. Dennoch werden sie versuchen, ihre Basis zu nutzen, um sich vor Übernahmen zu schützen oder grenzüberschreitend kleinere Übernahmen anzustreben.
Für die künftige Entwicklung des europäischen Energiemarktes gibt es mehrere Szenarien.
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