Der Abschwung auf den Immobilienmärkten als Folge der Kreditkrise dauert länger als erwartet. Die Untätigkeit von Käufern und Verkäufern lähmt die Märkte. Verkäufer haben Preisvorstellungen wie vor der Kreditkrise, die Käufer hoffen auf günstige Angebote. Noch ist der Markt nicht darauf eingestellt, dass die Immobilienpreise gesunken sind. Im ersten Quartal 2008 ist nach Angaben von CB Richard Ellis das Transaktionsvolumen in Europa auf 37 Milliarden Euro zurückgegangen ‑ von 58 Milliarden Euro im letzten Quartal 2007. Andere Immobilienberater beziffern die Volumina noch niedriger. Jones Lang LaSalle geht davon aus, dass nur noch 1,5 US-Dollar auf jeden US-Dollar Immobilien zur Verfügung stehen ‑ vor einem Jahr waren es noch fünf US-Dollar.