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Corporate und Financial Performance Management erweitern den Business Intelligence Ansatz

Interview mit Dr. Karsten Oehler
Corporate und Financial Performance Management erweitern den Business Intelligence Ansatz
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Beschreibung

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Für die erfolgreiche Unternehmenssteuerung reicht der Blick in die Vergangenheit nicht mehr aus. Wer sich heute erfolgreich am Markt positionieren möchte, muss den Blick gleichzeitig nach vorne in die Zukunft richten. Corporate Performance Management erweitert den klassischen BI-Ansatz (Reporting und Analyse von Vergangenheitswerten) um die Planung und Prognose der zukünftigen Leistung. Damit lassen sich Ziele exakter festlegen, besser durchsetzen und verfolgen, was besonders angesichts der hohen Komplexität der weltweiten Märkte für viele Unternehmen überlebenswichtig ist. Wie das Ganze in der Praxis funktioniert und welche Rolle dabei IT-Lösungen spielen, erläutert Dr. Karsten Oehler, Leiter Fachvertriebsberatung, Business Analytics, IBM Software Group. Oehler hat sich in der Vergangenheit intensiv mit Performance Management beschäftigt und gerade mit „Financial Performance Management im Konzernein neues Fachbuch vorgelegt.

 

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr NetSkill-Team!


Sehr geehrter Herr Dr. Oehler,

Frageblock 1:

Corporate Performance Management – was bedeutet das und wo liegen die Vorteile?

 

Antwort:

CPM bedeutet ganz einfach Unternehmenssteuerung. Es umfasst Regelkreise, bestehend aus Zielfestlegung, Planung, Umsetzung und Kontrolle. Darauf ausgerichtet werden Teilaktivitäten wie Berichtserstattung, Analysen, Planungen oder die Finanzkonsolidierung. Und das möglichst integriert. Ein Beispiel: Eine Vorgabegröße (etwa Umsatzwachstum in Prozent) sollte sich in den Fachbudgets (Umsatzziel für Bereich Nord), in den Kontrollen (Abweichung vom Umsatzziel) und auch in den Maßnahmen (Forcierung neuer Produkte) widerspiegeln. In jeder Stufe werden Kontextinformation wie Kommentierungen benötigt, die bei den Abstimmungen und Diskussionen der vorhergehenden Regelkreisschritte entstanden sind.

 

Der Schwerpunkt liegt auf der IT-Unterstützung existierender Steuerungsprozesse. Das bezieht sich meistens auf das Controlling, ist aber nicht auf finanzielle Kennzahlen beschränkt. Auch Kundenzufriedenheit oder Produktqualität eignen sich zur Steuerung. Vorteile ergeben sich beim IT-gestützten CPM nicht nur aus der höheren Automatisierung von Geschäftsprozessen. Ganz entscheidend sind drei Punkte: Bessere Einsichten durch besser aufbereitete Informationen, bessere Entscheidungsunterstützung durch umfassende Informationen und bessere Zusammenarbeit durch besseres Zielverständnis.

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Autor
  • Karsten Oehler
    Dr. Karsten Oehler

    Dr. Karsten Oehler, geb. 1964, verantwortet seit 2007 die Fachvertriebsberatung für Business Analytics bei IBM Deutschland. Dr. Oehler war über zwölf Jahre als Product Manager und Berater für Controlling-Software in verschiedenen namhaften Unternehmen (unter anderem SAP, Infor, Hyperion und Oracle) tätig. Er hat mehrere Bücher über DV-gestütztes...

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