„Rund 80 Prozent aller existierenden Unternehmensdaten haben einen räumlichen Bezug, meistens eine Ortsangabe, oft eine Postleitzahl“, begann Stephen Brobst, Chief Technology Officer seine Präsentation im Geospatial-Workshop. „Aber Postleitzahlen definieren weder Mobilfunkzellen oder Überschwemmungszonen noch Unfallschwerpunkte oder Fahrzeiten. Sie bezeichnen nur die Grenzen von postalischen Zustellbezirken. Direkte geografische Zuordnungen in relationalen Tabellen bedeuten Denormalisierung, weil sich diese Zonen jederzeit durch äußere Einflüsse verändern können.“
• Wie weit fahren gute Kunden, um einen Rabattcoupon einzulösen (neue Verkehrsverbindung)?
• Wo überschneidet sich das Einzugsgebiet unserer Filiale mit dem des neuen Wettbewerbers?
• Welche Kunden leben in welchen Hochwasserzonen und wie hoch ist das Klumpenrisiko des Versicherers?
Es gibt viele Fragen dieser Art, die ohne Berücksichtigung der äußeren Einflüsse und ihrer Dynamik gar nicht oder nur sehr zeitraubend zu beantworten sind.
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