Chancen von Business Intelligence mit Microsoft
Interview mit Dietmar Eßer, Experte für IBM Business Analytics im Microsoft-UmfeldMicrosoft ist in Unternehmen breit vertreten. Microsoft Office etwa sorgt für die Bürokommunikation und Backoffice-Systeme wie SQL- oder SharePoint-Server erweitern die Funktionalitäten. Doch gerade hier gibt es Herausforderungen für Nutzer und Administratoren sowie Ansatzpunkte zur Leistungssteigerung speziell im Bereich Business Analytics. Wie das geht? Dazu Dietmar Eßer, Experte für IBM Business Analytics im Microsoft-Umfeld.
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Sehr geehrter Herr Eßer,
Frageblock 1:
Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit bei Microsoft-Anwendern?
Antwort:
Im Bereich Financial Performance Management kann man den Eindruck gewinnen, dass Microsoft sich noch nicht auf eine durchgängige Strategie festgelegt hat. Es scheint, Microsoft hat sich noch nicht klar zum dem Thema bekannt. Im Einzelnen sehe ich folgende Herausforderungen: Es beginnt bei einem recht engen Fokus auf die Microsoft-Plattform – es existiert keine durchgängige Lösung für den Linux- und Unix-Markt. Zudem gibt es nach wie vor viele Microsoft-Anwendungen im BI- und Performance Management-Umfeld, die nicht miteinander vernetzt sind, weil etwa eine einheitliche Metadaten-Schicht fehlt. Dies verhindert oder erschwert eine einheitliche und unternehmensweite Sicht auf geschäftskritische Daten. Und nicht zuletzt zählt der Excel-Faktor: Die Lösung ist sehr beliebt und nutzerfreundlich, um beispielsweise auf Abteilungsebene oder für den eigenen geschäftlichen Gebrauch Tabellen und Berechnungen zu erstellen. Dies kann allerdings zu Datensilos und Inkonsistenzen führen – gerade vor dem Hintergrund der allgemeinen Datenexplosion.
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