Im Bereich Social Media entstehen, neben einem ungeheuren Grad an Vernetzung auch erhebliche Mengen an Daten, die, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, auch für die Analyse zu Verfügung stehen. Allerdings ist die Datenflut hier sehr unstrukturiert und reicht von besagtem Facebook, über Netzwerke wie Xing oder... mehr
Im Bereich Social Media entstehen, neben einem ungeheuren Grad an Vernetzung auch erhebliche Mengen an Daten, die, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, auch für die Analyse zu Verfügung stehen. Allerdings ist die Datenflut hier sehr unstrukturiert und reicht von besagtem Facebook, über Netzwerke wie Xing oder LinkedIn bis zu Blogs, Foren, Portalen, Review Sites, Twitter, usw. Hier entstehen erhebliche Mengen an heterogenen und insbesondere auch flüchtigen Daten die allerdings für Zwecke des Kunden- aber auch Produktmanagements in einem Unternehmen äußerst interessant sein können. Gerade bei großen und international tätigen Unternehmen ist hier eine manuelle Analyse und Verfolgung nicht mehr möglich. Vor allem im Konsumgüterbereich, aber auch im B2B-Bereich mit Investitionsgütern und Dienstleistungen unterschiedlicher Natur entstehen durch Blogs oder Empfehlungsplattformen schnell auch negative Feedback-Schleifen zu Produkten, die ein Unternehmen zeitnah und global erkennen sollte, um frühzeitig Gestaltungs- und Optimierungsmöglichkeiten in der Kundenkommunikation oder Vermarktungsprozessen abzuleiten.
Um hier mit Mitteln der klassischen BI (z.B. Reporting, Dashboards, Ad-Hoc-Analysen z.B. über mehrere Social Media-Quellen) arbeiten zu können, müssen diese Daten zunächst qualifiziert und strukturiert werden, denn hoch geschätzt sind maximal 10% der Inhalte für Unternehmen wirklich relevant. Hier hilft Social Media Monitoring (SMM), also das konstante Beobachten des Social Web nach für Unternehmen relevanten Begriffen bzw. Sachverhalten.
Diese Sachverhalte befinden sich in den unterschiedlichen Plattformen allerdings in jeweils anderer Struktur. Diese gilt es zu normieren, zu katalogisieren und insbesondere zu historisieren und auch zu Kennzahlen, sogenannten Key Performance Indicator zu transformieren. Letztendlich baut man für Social Media ein Data Warehouse auf oder aus. Nur dann sind die Erkenntnisse stabil und über die Zeit vergleichbar einsetzbar (Facebook beispielsweise garantiert nur für einen sehr kurzen Zeitraum Einblick in historische Daten). Hat man diesen Schritt für sich geschafft, kann man sich mit bekannten BI-Werkzeugen an die Analyse machen. Mit deren Hilfe kann u.a. erforscht werden, in wie weit die vom Unternehmen angestrebten Ziele, in der dafür vorgesehenen Zeit, erreicht werden.
Der Vorteil gegenüber in Spezialwerkzeugen oder –plattformen angebotenen reinen Social Media Analysen (SMA) ist die dann mögliche Kombination mit anderen Unternehmenskennzahlen wie Umsätzen, Profitabilität, Kampagnenkontrolle, usw.
Wie sieht das bei arcplan aus? arcplan ist ein auf Business Intelligeince-Lösungen spezalisiertes international tätiges Software-Unternehmen. Social Media-Aktivitäten von Dritten außerhalb unseres Unternehmens werden von uns mit freien Werkzeugen (für Social Media Monitoring) erfasst. Erkenntnisse bringen wir dann in unsere internen Systeme für die Analyse durch Vertrieb und Marketing.