Die Entwicklung innovativer Konzepte zur Bewertung der Performance von Universitäten bzw. deren Fachbereichen war in den letzten Jahren verstärkt Gegenstand wissenschaftlicher Fragestellungen. Diese Aussage lässt sich beispielsweise anhand der sprunghaft gestiegenen Zahl einschlägiger Publikationen, aber auch anhand der wachsenden Zahl an Workshops und Konferenzen zu diesem Themengebiet belegen.1 Die Veröffentlichungen der Gewinner’ und Verlierer’ derartiger Bewertungen in auflagenstarken Medien wie DIE ZEIT, FOCUS oder STERN zeigen zudem, dass auch die breite Öffentlichkeit ein großes Informationsbedürfnis verspürt. In diesem Kontext besitzt die vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) entwickelte Bewertungsmethodik einen besonders hohen Bekanntheitsgrad. Das durch sie generierte und jährlich in Kooperation mit dem STERN publizierte CHE-Hochschulranking’ wurde auf einer Tagung der UNESCO-Organisation sogar als „methodischer Standard von Hochschulrankings gewürdigt.“
Lesen Sie das Kapitel "Die Messung universitärer Forschungsperformance als Anwendungsfall einer verallgemeinerten DEA" aus dem Buch "Performance Measurement mittels Data Envelopment Analysis" von Roland Gilles mit freundlicher Genehmigung der Josef Eul Verlag GmbH.
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