Business Performance Index BPI Fertigungsindustrie Mittelstand D/A/CH - ohne Detailanalyse
Der repräsentative Business Performance Index (BPI) erfasst mittelständische Unternehmen der Fertigungsindustrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals ganzheitlich unter Berücksichtigung demografischer Eigenschaften.
In dieser Untersuchung werden die wichtigsten Geschäftsprozesse analysiert, der Grad der IT-Unterstützung, die Leistungsbilanz sowie der Reifegrad innovativer IT-Lösungen in den Unternehmen erhoben und zum direkten Vergleich aufbereitet. Nach der Ende 2010 erhobenen Fertigungsindustrie folgen 2011 die Branchen Dienstleistung und Handel. Die Branchen werden nach Abschluss der repräsentativen Erhebung in einem branchenübergreifenden Abschlussbericht zusammengefasst. Jede Branche erhält ein spezifisches Online-Portal auf dem jedes interessierte Unternehmen die Chance hat sich individuell zu messen.
Der BPI verschafft Unternehmen eine profunde Orientierung für einen validierten Vergleich Ihrer Selbsteinschätzung zum Branchendurchschnitt. Ein Vorteil im weltweiten Wettbewerb.
Die mittelständische Fertigungsindustrie erreicht 2010 einen BPI-Wert von 71/100 für die Region D/A/CH. Die Zufriedenheit mit der Umsetzung von Prozess Geschäftsanforderungen in Relation zur Relevanz für Unternehmen liegt auf einem akzeptablen Niveau, im oberen Drittel der Skala.
Der Zusammenhang zwischen der individuellen Höhe des BPI-Wertes, einer positiven Leistungsbilanz und der IT-Unterstützung im Unternehmen wurde eindeutig über die Auswertung belegt. Je höher der BPI, desto besser die Leistungsbilanz und um so besser der IT-Unterstützungsgrad. Ergo: Investitionen in IT-Lösungen erhöhen die Prozessperformance und damit die Leistungsbilanz des gesamten Unternehmens.
Die Differenzierung des BPI-Wertes nach Subbranchen, Unternehmensbereichen und Größenklassen zeigt ein heterogenes Bild. So erzielt die Metallindustrie das beste Ergebnis und die Holz/Möbelindustrie das schlechteste. Branchenübergreifend sind die Produktentwicklung und der Service als eigenständiges Geschäftsfeld die Problemzonen der mittelständischen Fertigungsindustrie, Verkauf/Marketing scheinen indes gut zu funktionieren.
In einer differenzierten Betrachtung der Fertigungstypen ist offensichtlich, dass neben dem BPI-Wert auch alle weiteren Performance Indikatoren bei Serien- und Mischfertigern durchweg höher liegen, als dies bei Variantenfertigern und Projektfertigern bzw. Anlagenbauern der Fall ist.
Der BPI Größenklassenvergleich zeigt Gewinner und Verlierer auf verhältnismäßig hohem Niveau. Übergreifend lässt sich festhalten, dass Unternehmen am unteren Rand des Mittelstands der Fertigungsindustrie auf sichtbar schlechtere Ergebniswerte kommen. Die Größenklasse 20 bis 99 kann nicht mit dem durchschnittlichen BPI-Wert der Fertigungsindustrie mithalten. Die besten Ergebnisse konnten Unternehmen ab der Mitarbeiterzahl 500 erzielen.
Als größte Herausforderung für die Zukunft wird die Beschaffung und das Halten von qualifiziertem Personal gesehen, gerade der Mittelstand hat hier eine Riesenherausforderung im „Krieg um die Talente“. Erstaunlich ist dabei, dass das Personalwesen gerade in diesen Tätigkeiten keine Unterstützung in ihren Prozessen erfährt, weder über innovative IT-Lösungen noch über den generellen IT-Unterstützungsgrad. Hier gilt: Problem erkannt, Gefahr noch lange nicht gebannt!
Der vollständige BPI ohne Detailanalyse ist über den Download abrufbar!
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