Objektbezogen nach Kategorien:
Nach Themen / Centern:
Nach Branchen:
Nach Regionen:
Nach Kategorien:
RE:Erkenntnisse zur Business Performance in der Fertigungsindustrie
- Profil (CI):
- 94%
- | Netzwerk (CI):
- 98%
- | Markt (CI):
- 84%
- | Aktualität (CI):
- 90%
- | Status (CI):
- 99%
-
-
Die erste Auswertung zum Business Performance Index (BPI) liegt für die Ferti-gungsindustrie vor. Können Sie wichtige Ergebnisse für uns...
Die mittelständische Fertigungsindustrie erreicht 2010 einen BPI-Wert von 71/100 für die Region D/A/CH. Die Zufriedenheit mit der Umsetzung von Prozess-Geschäftsanforderungen in Relation zur Relevanz für Unternehmen liegt auf einem akzeptablen Niveau, im oberen Drittel der Skala.
Der Zusammenhang zwischen der individuellen Höhe des BPI-Wertes, einer positiven Leistungsbilanz und der IT-Unterstützung im Unternehmen wurde eindeutig über die Auswertung belegt. Je höher der BPI, desto besser die Leistungsbilanz und um so besser der IT-Unterstützungsgrad. Ergo: Investitionen in IT-Lösungen erhöhen die Prozessperformance und damit die Leistungsbilanz des gesamten Unternehmens.
Die Differenzierung des BPI-Wertes nach Subbranchen, Unternehmensbereichen und Größenklassen zeigt ein heterogenes Bild. So erzielt die Metallindustrie das beste Ergebnis und die Holz/Möbelindustrie das schlechteste.
Branchenübergreifend sind die Produktentwicklung und der Service als eigenständiges Geschäftsfeld die Problemzonen der mittelständischen Fertigungsindustrie, Verkauf/Marketing scheinen indes gut zu funktionieren.
In einer differenzierten Betrachtung der Fertigungstypen ist offensichtlich, dass neben dem BPI-Wert auch alle weiteren Performance Indikatoren bei Serien- und Mischfertigern durchweg höher liegen, als dies bei Variantenfertigern und Projektfertigern bzw. Anlagenbauern der Fall ist.
Der BPI Größenklassenvergleich zeigt Gewinner und Verlierer auf verhältnismäßig hohem Niveau. Übergreifend lässt sich festhalten, dass Unternehmen am unteren Rand des Mittelstands der Fertigungsindustrie auf sichtbar schlechtere Ergebniswerte kommen. Die Größenklasse 20 bis 99 kann nicht mit dem durchschnittlichen BPI-Wert der Fertigungsindustrie mithalten. Die besten Ergebnisse konnten Unternehmen ab der Mitarbeiterzahl 500 erzielen.
Als größte Herausforderung für die Zukunft wird die Beschaffung und das Halten von qualifiziertem Personal gesehen, gerade der Mittelstand hat hier eine Riesenherausforderung im „Krieg um die Talente“. Erstaunlich ist dabei, dass das Personalwesen gerade in diesen Tätigkeiten keine Unterstützung in ihren Prozessen erfährt, weder über innovative IT-Lösungen noch über den generellen IT-Unterstützungsgrad. Hier gilt: Problem erkannt, Gefahr noch lange nicht gebannt!