E-Interview mit Michael-Maria Bommer (Nuance Communications Germany GmbH) zum Thema Authentifizierungslösungen und Sprachbiometrie
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
Zugangskontrollen durch biometrische Merkmale wie Fingerabdruck, Gesicht, Iris, Stimme oder Tastenanschlag werden bereits heute erfolgreich in Deutschland eingesetzt. Im Vergleich zu Ausweisen oder Passwörtern, die vergessen, gestohlen, gefälscht oder bewusst weitergegeben werden können, sind sie untrennbar mit der Person verbunden.
Sprachbiometrie ist - insgesamt betrachtet - ein starkes Wachstumsfeld innerhalb der ITK-Märkte: Roland Berger etwa erwartet für die kommenden Jahre ein Wachstum von über 20% per annum. Dies liegt vor allem daran, dass Sprachbiometrie eine hohe Querschnittsrelevanz hat, und branchenübergreifend insbesondere in allen Bereichen der IT-Sicherheit einsetzbar ist, wie bei der Zugangskontrolle zu Netzwerken, Datenbanken und natürlich mobilen Diensten aller Art. Auch auf dem Gebiet der Zugangs- und Anweseheitskontrolle sind sprachbiometrische Lösungen für viele Branchen relevant.
Sprachbiometrie wird derzeit am intensivsten von Banken und Call Centern eingesetzt. Diese Branchen verfügen über weit ausgebaute Sprachdialogsysteme und eine Kundenbasis, die den Umgang mit Sprachcomputern gewohnt ist. Das erlaubt eine vergleichsweise einfache Integration von Sprachbiometrie, die in diesen Fällen neben Sicherheit auch ein Mehr an Nutzerkomfort bringt und so eher Akzeptanz findet als andere biometrische Systeme.
Im Interview sprechen führende Experten über die Vorteile von Sprachbiometrielösungen gegenüber anderen Authentifizierungsverfahren und nehmen Stellung zu Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen. Des Weiteren skizzieren sie aktuelle Projekte und geben Auskunft zu den Kosten von Sprachbiometrielösungen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr
NetSkill-Team
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