Erstens: Zugangscodes werden nicht sorgfältig genug aufbewahrt. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes musste sich jeder Bundesbürger bereits in 2004 im Schnitt ca. sechs PINs merken. Experten schätzen, dass es heute schon weit mehr als zwölf sind. „Alleine schon die Tatsache sich fünf PINs oder Passwörter zu merken, stößt bei vielen Personen an die Grenzen der Merkfähigkeit, mit der Folge, dass die eigentlich geheim zu haltenden PINs oder Passwörter notiert werden, im Extremfall kommt dann die PIN auf die EC-Karte, damit man sie beim Abheben am Geldautomaten gleich zur Hand hat“, stellte Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz kürzlich fest.
Zweitens stellt die rasant wachsende Internetkriminalität, die das Ausspionieren von Nutzerdaten und Passwörtern zum Ziel hat, IT- und Sicherheitsverantwortliche vor große Herausforderungen.
Und last but not least haben gerade die in den letzten Monaten aufgedeckten Fälle von Datendiebstahl im großen Stile, auch unter Beteiligung von Unternehmensmitarbeitern von Banken, Versicherungen oder Telefongesellschaften, für öffentliches Aufsehen gesorgt, so dass mit fortschreitender Entwicklung das Vertrauen der Bevölkerung in elektronische Zahlungssysteme in Gefahr gerät.
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