Potentiale von Cloud Computing für Business Intelligence – mit Hilfe der BI-Cloud analytische Funktionalitäten als Dienste zur Verfügung stellen
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
im Rahmen unserer Competence Site möchten wir Ihnen kompetenzführende Experten und Organisationen aus Forschung und Praxis vorstellen, die dabei zugleich ihr Kompetenzgebiet beleuchten.
In diesem Interview sprechen wir mit Professor Andreas Seufert, Mitbegründer des IBI (Institut für Business Intelligence) und Professor für BWL im Fachbereich Management und Controlling an der FH Ludwigsburg sowie Herrn Norman Bernhardt, Consultant und Projektmanager für BI & CPM bei der pmOne AG.
Information wird immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. Die optimale, strategiegerechte Nutzung und Steuerung dieser Ressource sind zentrale Aufgaben der Unternehmensführung. Vor diesem Hintergrund analysieren Professor Seufert und Herr Bernhardt die Möglichkeiten und Potentiale der noch jungen Technologie Cloud Computing für Business Intelligence.
Sehr geehrter Professor Seufert, sehr geehrter Herr Bernhardt,
Frageblock 1: Besonderheiten Cloud Computing
Seit ungefähr dem Jahr 2006 geistert der Begriff „Cloud Computing“ in der Wirtschaft umher, seit Ende 2009 nimmt Cloud Computing erste Konturen an und breitet sich heute in immer weitere Bereiche aus.
Wie würden Sie die Anfänge von Cloud Computing beschreiben? Wie beurteilen Sie die bisherigen Entwicklungsschritte? Warum ist die Cloud Computing Technologie so erfolgreich?
Antwort:
Lassen Sie uns die Antwort zunächst mit der Begriffsabgrenzung einleiten: Gartner definiert Cloud Computing als die Bereitstellung massiv skalierbarer IT-verwandter Fähigkeiten als Service an verschiedene externe Kunden mittels Internet-Techniken. Virtualisierung, service-orientierte Architekturen und Web Services als wesentliche Konzepte des CC basieren auf den Evolutionsschritten Grid Computing, Utility Computing und Software as a Service.
Im Gegensatz zu früheren Ansätzen wie Application Service Providing (ASP) steht beim Cloud Computing in der Tat die hochgradige Skalierbarkeit und bestmögliche Ausschöpfung von Synergieeffekten gleichartiger Anwendungsfälle für eine Vielzahl von Kunden im Vordergrund. Diese Ansätze könnten z.B. für das KMU-Segment, sowie für Startups hoch interessant sein und eröffnen damit dem CC einen attraktiven Markt.
Lesen Sie das gesamte Interview im PDF.
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