Bremer Schwergutreederei unterstützt Initiative zum korrekten Umgang mit Praktikanten
Praktikanten stellen weder billige Aushilfskräfte dar noch sollen sie
Vollzeitstellen ersetzen ‑ für Beluga Shipping ein Selbstverständlichkeit.
Fachpraktika dienen hier vielmehr der beruflichen Orientierung und dem Sammeln
wertvoller Erfahrungen in einer anspruchsvollen Branche, und zwar während
und nicht nach der Ausbildung. Um diesen Anspruch zu untermauern, ist das
Unternehmen der Initiative „Fair Companies“ beigetreten.
Fünf Grundsätze, entworfen von der Redaktion des Düsseldorfer
Magazins „karriere“, bestätigen eine bereits seit Jahren
gängige Praxis bei Beluga Shipping. Dazu gehören unter anderem das
Zahlen einer angemessen Aufwandsentschädigung sowie der Verzicht auf
das Ködern von Praktikanten mit einem festen Arbeitsplatz.
Das Gütesiegel „Fair Company“ soll für mehr Transparenz
bei Arbeits- und Ausbildungssuche sorgen und den Druck auf die schwarzen Schafe
erhöhen. „All jenen, die Mitarbeiter mit einer qualifizierten Ausbildung
Monat um Monat vertrösten und mit der vagen Aussicht auf einen festen
Arbeitsplatz hinhalten, wird so das Leben schwer gemacht“, erklärt
Niels Stolberg, CEO von Beluga Shipping. Er hoffe, dass sich der Unterstützerkreis
noch möglichst stark erweitert.
Lars Werner, zur Zeit Praktikant in der Abteilung „Newbuilding“,
kann das nur bestätigen. Der Student an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven
fertigt gerade seine Diplomarbeit über das neue Zugdrachenantriebssystem
SkySails an, das Beluga Shipping erstmalig auf einem Schiff einsetzen wird.
„Mir war bei der Suche nach einem Unternehmen wichtig, dass zu Beginn
ein klare Zielstellung formuliert wird und ich selbstständig in einem
Team mitarbeiten kann“, so Werner. „Ein solches Gütesiegel
sehe ich dabei auf jeden Fall als äußerst hilfreiches Instrument
bei der Suche an.“
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