Der Stoff Goretex ist mittlerweile nicht mehr vom Markt wegzudenken. Er steckt in hunderten von Produkten und wird permanent weiterentwickelt. Die Geschichte seiner Entstehung ist schon spannend genug. Ebenso eindrucksvoll sind jedoch die Art und Weise, wie unorthodox das Unternehmen sich die (Kommunikations-)kultur eines Start-ups bis heute bewahren konnte – und das mit weltweit fast 9000 Mitarbeitern. Ein wesentlicher Grund dafür ist z.B. der konsequente Verzicht auf eine formale Hierarchie. Getreu dem Grundsatz ‚no ranks, no titles‘ des Firmengründers Bill Gore, verzichtet das Unternehmen bis heute auf die Nennung von Positionen, und pflegt stattdessen eine ‚Innovationsdemokratie‘, eine Gemeinschaft organisierter Problemlöser. Einen Betriebsrat gibt es nicht, und braucht es auch nicht. Es wird sowieso alles Bottom up entschieden. Das erzwingt zwar oftmals lange Diskussionen, bis endgültige Entscheidungen herbeigeführt sind – der Erfolg dieses eigenverantwortlichen Führungsprinzips gibt dem Unternehmen jedoch Recht. Regelmäßig landet Gore bei internationalen Arbeitgeber-Vergleichen auf den vorderen Plätzen.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.



