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  • Blog-Eintrag von Christian Konz, ibo Beratung und Training GmbH das Netzwerk der Competence Site | 17.4.2014, 8:54:00 Organisation – die wichtigste Nebensache der Welt, nicht nur für Produktmanager

    Das Credo des Organisators: „Es kommt drauf an!“ So auch bei der Wahl der richtigen Produktmanagement-Organisation. Wie man es dreht und wendet, früher oder später mündet jede Initiative, jede Strategie, jedes Projekt, jeder Prozess in der Frage: „Und, wer macht’s?“ Ohne Organisation keine Organisation. Einer...  mehr

    Das Credo des Organisators: „Es kommt drauf an!“ So auch bei der Wahl der richtigen Produktmanagement-Organisation.

    Wie man es dreht und wendet, früher oder später mündet jede Initiative, jede Strategie, jedes Projekt, jeder Prozess in der Frage: „Und, wer macht’s?“ Ohne Organisation keine Organisation. Einer Berufsgruppe, mit der ich mich momentan intensiv befasse, steht genau vor dieser entscheidenden Weichenstellung. Frage 10 Produktmanager nach deren Herausforderungen im Tagesgeschäft und mindestens acht werden die Organisation des Produktmanagements nennen. Fragt man dann, was die entscheidenden Kriterien für die Wahl der richtigen aufbauorganisatorischen Lösung sind, kommt man häufig vom Hundertsten ins Tausendste.

    Antworten liefert z.B. das diesjährige ibo Trendforum Produktmanagement in Berlin. Am 24.06.2014 diskutieren dort Top-Referenten, worauf es bei der Gestaltung eines innovativen und Kunden zentrierten Produktmanagements ankommt.

    Vom Groben ins Detail heißt Zusammenhänge erkennen.

    Übertragen auf das Produktmanagement müsste die Maxime folgendermaßen lauten:

    1. Schaffe solche Strukturen, die Prozesse nicht behindern, sondern ermöglichen.
    2. Richte die Prozesse an den Produktanforderungen und Kundenbedürfnissen aus.
    3. Handele stets strategiekonform.
    4. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    (In Anlehnung an den eher akademischen Wunschgedanken Structure follows Process follows Strategy, der die idealtypische Organisation der Unternehmung beschreibt, siehe Abb.).

    Weiterlesen...

  • Blog-Eintrag von Jörg Plümacher, ORAYLIS GmbH ORAYLIS Blog | 7.4.2014, 20:11:56 PDW: Index Organisation in der Praxis

    Eine der großen Stärken der PDW ist der Clustered Columnstore Index (CCI). Allerdings beherbergt diese Funktion auch einige Tücken. Ein großer Performance Killer ist der Delta Store. Hier werden Datensätze abgelegt, die vorerst nicht in den Column Store überführt werden und somit nicht von den Vorteilen profitieren können...

    Eine der großen Stärken der PDW ist der Clustered Columnstore Index (CCI). Allerdings beherbergt diese Funktion auch einige Tücken. Ein großer Performance Killer ist der Delta Store. Hier werden Datensätze abgelegt, die vorerst nicht in den Column Store überführt werden und somit nicht von den Vorteilen profitieren können (u.a. sehr gute Komprimierung, schnelle Abfrage-Performance). Dieses Problem zeigt noch größere Auswirkungen auf die Leistung, wenn neben dem CCI, Partitionen in die Tabellenstruktur einfließen. Der Delta Store wird pro Partition auf den Distributionen aufgebaut. Da erst ab einer Zeilenanzahl von ca. 100Tsd in den CCI komprimiert wird, können sich schnell große Datenmengen ergeben, die nicht von den Eigenschaften des CCI profitieren. Ein einfaches Beispiel: 2 Compute Nodes => 16 Distributionen bei 2 Partitionen => 32 Deltastores macht bei 100Tsd Datensätzen pro Delta-Store insgesamt 3,2mio Datensätze. Das Problem verschärft sich mit zunehmender Anzahl an Partitionen. In unserem Fall sind Partitionen notwendig um einen schnellen Ladevorgang mittels Partition-Switching gewährleisten zu können. Zur Optimierung ist es daher sinnvoll, den Delta Store regelmäßig aufzuräumen. Vorab möchte ich kurz auf den Delta Store und einige seiner Eigenschaften eingehen. Einen guten Überblick über den Inhalt des Delta Stores liefert die System-View sys.pdw_nodes_column_store_row_groups . Diese beinhaltet neben sämtlichen CCI der Datenbank auch eine Übersicht über den Zustand der betroffenen Partitionen und die Anzahl an enthaltenen Datensätzen je Distribution. Die unterschiedlichen Zustände werden auf „Open“, „Closed“ oder „Compressed“ gesetzt. „Compressed“ wird genutzt um die Partitionen zu markieren die bereits in den CCI überführt werden konnten. Die Stellen markiert mit „Closed“ haben die maximale Anzahl an Zeilen erreicht und werden asynchron in den CCI verschoben (Hintergrundprozess „Tuple Mover“). Für uns Interessant sind die mit „Open“ gekennzeichneten Sparten. Diese können mittels folgender Abfrage identifiziert werden. create table #Reorganisation with (distribution=replicate, location=user_db) AS SELECT   LogicalTableName,   partition_number,   row_number()over(order by rows_per_partition desc,partition_number,LogicalTableName) as rownumber FROM     (SELECT       object_name(IndexMap.object_id) AS LogicalTableName,       CSRowGroups.partition_number,       sum(CSRowGroups.total_rows) rows_per_partition     FROM sys.objects AS o     JOIN sys.indexes AS i     ON o.object_id = i.object_id     JOIN sys.pdw_index_mappings AS IndexMap     ON i.object_id = IndexMap.object_id     AND i.index_id = IndexMap.index_id     JOIN sys.pdw_nodes_indexes AS NI     ON IndexMap.physical_name = NI.name     AND IndexMap.index_id = NI.index_id     JOIN sys.pdw_nodes_column_store_row_groups AS CSRowGroups     ON CSRowGroups.object_id = NI.object_id     AND CSRowGroups.pdw_node_id = NI.pdw_node_id     AND CSRowGroups.index_id = NI.index_id     WHERE CSRowGroups.state_description =’OPEN’     –And o.name = ”     Group By       object_name(IndexMap.object_id),       CSRowGroups.partition_number ) ixinfo Diese Zeilen entsprechen noch nicht im CCI abgelegten Datensätzen. Daher unsere Ansatz über ein Index Rebuild sämtliche mit „Open“ gekennzeichneten Delta Stores aufzulösen. An dieser Stelle möchte ich auf den Blogeintrag meines Kollegen Hilmar Buchta verweisen (using-cursors-in-pdw), da die Idee für den Cursor diesem Beitrag entstammt. Im Prinzip fragen wir den Tabellennamen und die mit “Open“ gekennzeichneten Partitionsnummer ab, die sich noch im Delta Store befinden. Die Anzahl Zeilen werden auf Partitionslevel summiert, da sich diese auf die Distributionen verteilen. Die Row_Number() im übergeordneten Select dient dem späteren Iterationsdurchlauf als Selektionskriterium. Die Partitionen werden anhand der Anzahl der enthaltenen Datensätze absteigend sortiert, so dass mit der größten Partition begonnen werden kann. declare @maxrows int; declare @i int; declare @sql nvarchar(255); set @maxrows=(Select count(*) from #Reorganisation); set @i=1 while (@i
  • Hinweis von Klaus-Michael Burger, VMAG Valuation & Management Advisory Group AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu VMAG Valuation & Management Advisory Group AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | 7.4.2014, 11:37:48 Kennen Sie den Wert Ihres Unternehmens? Mittelständler müssen ebenso wie Vorstände von Großunternehmen den Wert ihrer Gesellschaft kennen

    Wenn die Eigentümer von Familienunternehmen ihren Betrieb verkaufen wollen, kommt es oft zu unangenehmen Überraschungen. Durch ungeeignete Methoden, die den Wert der eigenen Firma bestimmen sollen, sind falsche Wertvorstellungen entstanden. Die Firma ist längst nicht so viel wert wie erhofft. Weil zudem der...  mehr

    Wenn die Eigentümer von Familienunternehmen ihren Betrieb verkaufen wollen, kommt es oft zu unangenehmen Überraschungen. Durch ungeeignete Methoden, die den Wert der eigenen Firma bestimmen sollen, sind falsche Wertvorstellungen entstanden. Die Firma ist längst nicht so viel wert wie erhofft. Weil zudem der Unternehmer alles aus seiner Brille sieht, ist ein kritischer Blick nicht gegeben. Käufer schätzen die Risiken höher ein als die langjährigen Firmenbesitzer.

    Was die Vorstände von Großunternehmen bereits machen, müssen Unternehmer mittelständischer Firmen noch lernen: den aktuellen Wert ihrer Gesellschaften kennen, um auf steuer-, gesellschafts-, familien- oder erbrechtliche Situationen und ihre Auswirkungen auf Unternehmen und Eigentümer vorbereitet zu sein. Unternehmensbewertungen „aus dem Bauch heraus“ führen zu falschen und oft überzogenen Wertvorstellungen.

    Fälle, wo eine Bewertung ansteht, gibt es mehr als genug. Einige Beispiele dazu: Bei der Übergabe an die Nachkommen kann es zum Streit um den Unternehmenswert kommen. In der Familie eines Firmengründers, der seinen Betrieb auf eines seiner Kinder übertragen will, wird man sich nicht einig, was die Produktionshallen wert sind und wie viel Geld der eine Sohn seinen Geschwistern auszahlen muss. Ein selbständiger Steuerberater rätselt, welchen Betrag er beim Verkauf des Kundenstamms, der fünf Bürotische und seiner Computer erzielen könnte. Ein Gesellschafter will ausscheiden und erwartet eine angemessene Abfindung des fortgeführten, aber geldklammen Unternehmens. Es wird deutlich, dass Unternehmensbewertungen eine knifflige Angelegenheit sind.

    Wichtig ist es, ein Bewertungsverfahren anzuwenden, das zum Mittelstand passt, um den unternehmensindividuellen Besonderheiten gerecht zu werden. Dies zahlt sich dann in den oben beschriebenen Situationen für den Besitzer aus.

  • Blog-Eintrag von Katja Zink, ibo Beratung und Training GmbH das Netzwerk der Competence Site | 4.4.2014, 14:29:19 Geisteshaltung

    Wir können die Probleme nicht mit dem Geist lösen, der die Probleme verursacht. Albert Einstein

    Wir können die Probleme nicht mit dem Geist lösen, der die Probleme verursacht. Albert Einstein
  • Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Transformation 4.0 – Wie gelingt der Wandel in Richtung Industrie 4.0 und Netzwerk-Ökonomie (powered by SAP)? | 2.4.2014, 10:55:57 Eigener Beitrag für Zukunftsfähigkeit und Transformation 4.0?

    Damit der Wandel, die Transformation in Branchen und Unternehmen gelingt, müssen viele komplementäre Köpfe „vernetzt/kollaborativ“ zusammenwirken. Was ist Ihr persönlicher Beitrag bzw. der Beitrag Ihrer Organisation für den Wandel? Was würden Sie sich gerne von anderen Partnern als Input wünschen? Welche...  mehr

    Damit der Wandel, die Transformation in Branchen und Unternehmen gelingt, müssen viele komplementäre Köpfe „vernetzt/kollaborativ“ zusammenwirken.

    Was ist Ihr persönlicher Beitrag bzw. der Beitrag Ihrer Organisation für den Wandel? Was würden Sie sich gerne von anderen Partnern als Input wünschen? Welche Formen der gemeinsamen Aktivitäten / Initiativen wünschen Sie sich bis 2020? Was wünschen Sie sich last, but not least von der Politik und der Forschung?

  • Hinweis von Silke Schwetschenau, X3.Net GmbH an Silke Schwetschenau | 25.3.2014, 14:53:15 De-Mail: CeBIT 2014 - X3.Net nimmt an FP-Award-Verleihung teil

    Auf der CeBIT 2014 wurde in diesem Jahr der FP Award für die beste De-Mail lnnovation verliehen. Die Francotyp-Postalia Holding AG hat mit diesem Preis innovative Konzepte im Bereich der De-Mail anerkannt und ausgezeichnet. Die X3.Net GmbH hat gemeinsam mit ihrem Mutterunternehmen HMM Deutschland nicht nur...  mehr

    Auf der CeBIT 2014 wurde in diesem Jahr der FP Award für die beste De-Mail lnnovation verliehen. Die Francotyp-Postalia Holding AG hat mit diesem Preis innovative Konzepte im Bereich der De-Mail anerkannt und ausgezeichnet. Die X3.Net GmbH hat gemeinsam mit ihrem Mutterunternehmen HMM Deutschland nicht nur teilgenommen, sondern konnte sich auch für die engere Auswahl im Rahmen der Shortlist qualifizieren. Mit dem Produkt ZHP.De-Mail Bridge wird erstmalig im deutschen Gesundheitswesen eine automatisierte Einbindung der rechtssicheren und verschlüsselten De-Mail in Prozesse des Versorgungsmanagements möglich. Auf diesem Weg wird die Briefpost im Versorgungsprozess komplett ersetzt, es gibt keinerlei Medienbrüche mehr und die Prozesse laufen effizienter und kostengünstiger, als es bisher möglich war. Ulf Göres, Leiter Geschäftsbereich X3.Net, präsentierte im Rahmen der Preisverleihung das außergewöhnliche Konzept der De-Mail Integration durch X3.Net/HMM Deutschland. Die Auswahl des FP Award Gewinners traf im Anschluss an die Präsentationen durch die Nominierten eine unabhängige Jury, die sich für die Lösung der Firma brain-SCC entschied. Mit ihrer Präsentation einer De-Mail App und Ident-Management auf der Basis von De-Mail setzte sich damit brain-SCC im Wettbewerb durch und bewies, wie der neue Kommunikationsstandard beim Verbraucher sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden kann.

    Auf diesem Wege gratuliert die X3.Net GmbH der brain-SCC ganz herzlich und wünscht viel Erfolg. 

  • Blog-Eintrag von Jan-Hendrik Wiemann ControllingBlog | 24.3.2014, 9:23:41 Viel Glück fürs neue Lebensjahr, Lothar Kuhls!

    Am 15. März hat Lothar Kuhls seinen 65. Geburtstag begangen. Der ICV wünscht viel Glück und Gesundheit im neuen Lebensjahr! Lothar Kuhls war bis Anfang dieses Monats über viele Jahre erfolgreicher wie beliebter Delegierter der ICV-Region Deutschland Nord. Zu seinen Aufgaben gehörte u.a. die Koordination der AK...

    Am 15. März hat Lothar Kuhls seinen 65. Geburtstag begangen. Der ICV wünscht viel Glück und Gesundheit im neuen Lebensjahr! Lothar Kuhls war bis Anfang dieses Monats über viele Jahre erfolgreicher wie beliebter Delegierter der ICV-Region Deutschland Nord. Zu seinen Aufgaben gehörte u.a. die Koordination der AK Mecklenburg-Vorpommern, Nord I, Nord II und Nord III sowie die Organisation der Regionaltagungen im Norden, die eine sehr gute Entwicklung genommen haben. Kuhls ist ein gefragter Referent auch auf internationalen ICV-Tagungen und Moderator, u.a. bei Themenzentren des Münchner Congress der Controller.
  • Hinweis von Dr. Hansjörg Leichsenring für das Netzwerk der Competence Site | 24.3.2014, 8:30:10 Innovationen in der Finanzdienstleistung

    Banken erkennen, dass Innovationen einen wertvollen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten können. Zumindest zeigen dies die Ergebnisse einer Studie, die in der heute vorgestellten Infografik anschaulich zusammengefasst sind.   Ausführlich im Bank-Blog: www.der-bank-blog.de/?p=12046...  mehr

    Banken erkennen, dass Innovationen einen wertvollen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten können. Zumindest zeigen dies die Ergebnisse einer Studie, die in der heute vorgestellten Infografik anschaulich zusammengefasst sind.

     

    Ausführlich im Bank-Blog: www.der-bank-blog.de/?p=12046

     

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  • Blog-Eintrag von Uwe Sunkel, consultnet GmbH | Recruiting Competence Center consultnet GmbH | 10.3.2014, 10:25:00 Harte Zeiten für IT-Freiberufler - SAP AG kündigt Verträge

    Viele Freiberufler haben befürchtet, dass irgendwann einmal eines der großen Unternehmen offen einräumt: " Ja - wir haben ein Problem mit dem Thema Scheinselbständigkeit. " Jetzt ist genau dies geschehen. Die SAP AG hat zum 1. März eine  External Workforce Policy  umgesetzt, die tiefgreifende Auswirkungen für die im...  mehr

    Viele Freiberufler haben befürchtet, dass irgendwann einmal eines der großen Unternehmen offen einräumt: "Ja - wir haben ein Problem mit dem Thema Scheinselbständigkeit." Jetzt ist genau dies geschehen. Die SAP AG hat zum 1. März eine External Workforce Policy umgesetzt, die tiefgreifende Auswirkungen für die im Konzern tätigen IT-Freiberufler hat. Ich bin mir sicher, dass das nur die Spitze des Eisberges ist.

    lesen Sie mehr im aktuellen consultnet Blog "Mehr Schein als Sein"
  • Hinweis von Silke Schwetschenau, X3.Net GmbH an Silke Schwetschenau | 10.3.2014, 9:31:14 Versorgung: So machen es die Schweizer Nachbarn

    Die brennenden Probleme der Gesundheitsversorgung in Bezug auf Qualität und Kosten beschäftigen nicht nur die Akteure in Deutschland - auch in unserem Nachbarland Schweiz gibt es akuten Handlungsbedarf. Dass die Fragmentierung des Gesundheitswesens sinkende Behandlungsqualität, weniger Patientensicherheit und die...  mehr

    Die brennenden Probleme der Gesundheitsversorgung in Bezug auf Qualität und Kosten beschäftigen nicht nur die Akteure in Deutschland - auch in unserem Nachbarland Schweiz gibt es akuten Handlungsbedarf. Dass die Fragmentierung des Gesundheitswesens sinkende Behandlungsqualität, weniger Patientensicherheit und die Verteuerung des Systems nach sich zieht, ist auch bei unseren Schweizer Nachbarn wissenschaftlich belegt und weitestgehend anerkannt. Aus diesem Grund wurde der Masterplan Integrierte Versorgung Aargau 2017 (MIVAG) ins Leben gerufen. Primäres Ziel des MIGAV 17 ist es, die Integration der Gesundheitsversorgung im Kanton Aargau umfassend zu fördern und dadurch die Patientenbetreuung qualitativ zu verbessern.

    In Aarau trafen sich jetzt 140 Partner des Gesundheitswesens zu einer Kick-Off-Veranstaltung, um unter dem Leitmotiv „Besser vernetzt – Gesundheit für alle“ die anstehenden Themen und Handlungsfelder rund um die Umsetzung des MIVAG zu diskutieren. Grundlage dazu bot eine zuvor durchgeführte Umfrage. Diese belegt, wie wichtig unseren Nachbarn in der Schweiz das Thema Vernetzung ist. Insgesamt 43 Institutionen aus dem Gesundheitssektor wurden 2013 im Kanton Aargau zum Thema Integrierte Versorgung befragt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Zustimmung zur Notwendigkeit von Integrierter Versorgung und Netzwerkbildung:

    74 Prozent der Befragten sind „völlig einverstanden“ damit, die Integrierte Versorgung auszubauen und stimmen der besseren Vernetzung aller Partner in der Gesundheitsversorgung zu. 71 Prozent sind „völlig" oder „eher einverstanden", dass die Vernetzung vor allem die Qualität der Betreuung erhöhen muss, und weitere 71 Prozent sind „völlig einverstanden", dass die Vernetzung auch Prävention, Früherkennung von Krankheiten und soziale Betreuung einschließen muss. Trotz der Erkenntnis der Notwendigkeit zeigen nicht alle Beteiligten die Bereitschaft, sich aktiv auch finanziell an der Umstrukturierung zu beteiligten: Nur 9 Prozent sind „eher“ bereit, eigene finanzielle Mittel einzusetzen.

    Dass die Behandelnden bei der Umsetzung der Integrierten Versorgung in der Pflicht sind, wird allgemein befürwortet. Aber auch bei den Patienten sehen die Befragten Potentiale: Durch eine Erhöhung der eigenen Handlungskompetenz und mehr Eigenverantwortung könnten auch die Versicherten zu einer Verbesserung ihrer Gesundheitsversorgung beitragen. Ein stärkeres Eingreifen der Krankenversicherer, etwa durch Fallmanagement oder spezielle DMP-Programme, wird allerdings kritisch gesehen.

    Es zeigt sich, dass in Bezug auf die Problematik der Integrierten Versorgung und dem daraus resultierenden Handlungsbedarf keine gravierenden Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland bestehen. Das Gesundheitsnetzwerk X3.Net, betrieben durch die X3.Net GmbH, bietet zahlreiche Lösungsansätze, wie eine flächendecke Vernetzung des Gesundheitswesen praktisch umgesetzt werden kann – vielleicht auch ein Erfolgsmodell für die Schweiz?

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