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Frank Braun
Beschreibung
Die Rolle des CFO hat sich in erfolgreichen Unternehmen deutlich verlagert: Vom Oberbuchhalter und Kapitalbeschaffer ist er zum wichtigsten internen Berater geworden, der die weiteren Geschäftsbereiche mit Informationen versorgt, auf deren Basis sich fundierte Entscheidungen treffen lassen. Die Krux: Viele Unternehmen haben den notwendigen Wandel zwar erkannt, allerdings fehlt ihnen noch das Know-how, ihn auch zu vollziehen.
Damit Entscheidungen auf einer fundierten, verlässlichen Informationsbasis getroffen werden können, reichen Frequenz und Umfang der klassischen Reports des Finanz- und Rechnungswesen nicht mehr aus. Verlässliche Performance-Daten täglich zur Verfügung zu stellen und verschiedene Szenarien zu simulieren werden zu den wichtigsten Aufgaben des Finanz- und Rechnungswesens. Zugleich müssen die grundlegenden Tätigkeiten wie Finanzierung, Erstellung des gesetzlichen Reportings, Sicherstellung von Ordnungsmäßigkeit und Corporate Governance erledigt werden. Und selbstverständlich lastet der zunehmende Kostendruck auch auf dem Verantwortungsbereichs des CFO.
Mit Standards Ineffizienzen abbauen
Dieser scheinbare Zielkonflikt lässt sich nur lösen, indem die operativen, transaktionalen Tätigkeiten zugunsten der dispositiven und beratenden Tätigkeiten reduziert werden. Das funktioniert , wenn Prozesse konsequent standardisiert und durch moderne integrierte Software-Applikationen umfassend automatisiert werden. Unternehmensweit einheitliche Reporting-Standards und Definitionen vermeiden unproduktive Abstimmarbeiten im Rechungswesen und ermöglichen die rasche Verfügbarkeit wichtiger Daten. Neben der Ablauforganisation ist aber auch die Aufbauorganisation des Finanz- und Rechnungswesens zu prüfen. Die Einführung von Shared Service Centern, Competence Centern oder auch das Outsourcen transaktionaler Tätigkeiten kann eine Fokussierung auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen des Finanz- und Rechnungswesens fördern.
Zahlreiche Untersuchungen der vergangenen Jahre zeigen, dass der Mehrheit der CFOs die Notwendigkeit der erforderlichen Maßnahmen in ihrem Verantwortungsbereich bewusst ist. Allerdings füllen längst noch nicht alle Finanzchefs ihre neue Rolle auch aus. In der CFO Studie 2010 von J&M Research bescheinigte knapp die Hälfte der Befragten ihren CFOs und deren Abteilungen eine höhere Bedeutung bedingt durch die angespannte finanzielle Situation während der Wirtschaftskrise. Aber gerade jetzt während der Hochkonjunktur ist es an der Zeit, Aufbau- und Ablauforganisation umzubauen, um für eine künftige Abschwungphase optimal und effizient aufgestellt zu sein. Dass sich die Transformation lohnt, hat bereits die Krise 2008/2009 gezeigt: Unternehmen, die ihr Finanz- und Rechnungswesen bereits reorganisiert hatten, kamen deutlich besser durch die Krise als andere.
Damit Entscheidungen auf einer fundierten, verlässlichen Informationsbasis getroffen werden können, reichen Frequenz und Umfang der klassischen Reports des Finanz- und Rechnungswesen nicht mehr aus. Verlässliche Performance-Daten täglich zur Verfügung zu stellen und verschiedene Szenarien zu simulieren werden zu den wichtigsten Aufgaben des Finanz- und Rechnungswesens. Zugleich müssen die grundlegenden Tätigkeiten wie Finanzierung, Erstellung des gesetzlichen Reportings, Sicherstellung von Ordnungsmäßigkeit und Corporate Governance erledigt werden. Und selbstverständlich lastet der zunehmende Kostendruck auch auf dem Verantwortungsbereichs des CFO.
Mit Standards Ineffizienzen abbauen
Dieser scheinbare Zielkonflikt lässt sich nur lösen, indem die operativen, transaktionalen Tätigkeiten zugunsten der dispositiven und beratenden Tätigkeiten reduziert werden. Das funktioniert , wenn Prozesse konsequent standardisiert und durch moderne integrierte Software-Applikationen umfassend automatisiert werden. Unternehmensweit einheitliche Reporting-Standards und Definitionen vermeiden unproduktive Abstimmarbeiten im Rechungswesen und ermöglichen die rasche Verfügbarkeit wichtiger Daten. Neben der Ablauforganisation ist aber auch die Aufbauorganisation des Finanz- und Rechnungswesens zu prüfen. Die Einführung von Shared Service Centern, Competence Centern oder auch das Outsourcen transaktionaler Tätigkeiten kann eine Fokussierung auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen des Finanz- und Rechnungswesens fördern.
Zahlreiche Untersuchungen der vergangenen Jahre zeigen, dass der Mehrheit der CFOs die Notwendigkeit der erforderlichen Maßnahmen in ihrem Verantwortungsbereich bewusst ist. Allerdings füllen längst noch nicht alle Finanzchefs ihre neue Rolle auch aus. In der CFO Studie 2010 von J&M Research bescheinigte knapp die Hälfte der Befragten ihren CFOs und deren Abteilungen eine höhere Bedeutung bedingt durch die angespannte finanzielle Situation während der Wirtschaftskrise. Aber gerade jetzt während der Hochkonjunktur ist es an der Zeit, Aufbau- und Ablauforganisation umzubauen, um für eine künftige Abschwungphase optimal und effizient aufgestellt zu sein. Dass sich die Transformation lohnt, hat bereits die Krise 2008/2009 gezeigt: Unternehmen, die ihr Finanz- und Rechnungswesen bereits reorganisiert hatten, kamen deutlich besser durch die Krise als andere.
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