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Fachkreis Controlling & Risikomanagement traf sich bei SAP in Walldorf

Risk Management Association e.V. RMA
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Ansprechpartner Dr. Roland Franz Erben
Herausgebende Organisation
Beschreibung
Controlling erstmals in deutscher Gesetzgebung eingeführt

Walldorf/München, 31.03.2010
- Am 19. März hat bei SAP in Walldorf der Fachkreis „Controlling und Risikomanagement“, ein gemeinsames Gremium des Internationalen Controller Vereins (ICV) und der Risk Management Association RMA e.V., getagt. Auf dem Fachkreistreffen stand der Zusammenhang zwischen Controlling, Risikomanagement und BilMoG ebenso auf der Tagesordnung wie die Einbindung von Risikomanagementaufgaben in die Planungs- und Steuerungsprozesse. Dabei wurden auch Vorträge zu den entsprechenden SAP-Lösungen gehalten.

Der Fachkreis diskutierte Zusammenhänge zwischen Controlling, Risikomanagement und Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG). „Bekannt ist ja schon lange, dass sich die materiellen Inhalte von Jahresabschluss und Rechnungswesen, Corporate Governance, Compliance, Risikomanagement, Business Intelligence, Interner Revision und anderer Funktionen – als Folge von SOX, in Verbindung mit der 8., 7. und 4. EU-Richtlinie – im BilMoG als Inhalte wiederfinden“, erläutert Fachkreisleiter Prof. Dr. Rainer Kalwait, Hochschule Coburg, University of Applied Science. „Während Risikomanagement und Kontrolle explizit vielfach als Gesetzeswortlaut auftauchen, haben wir heute nachgewiesen, dass auch die materiellen Inhalte dessen, was im deutschsprachigen Raum unter Controlling verstanden wird, im BilMoG ebenfalls enthalten sind, allerdings unter dem etwas missverständlichen Namen‚ Internes Kontrollsystem‘. Damit werden erstmals nicht nur partielle Aspekte, sondern grundlegende materielle Inhalte des Controlling in einem deutschen Gesetz geregelt.“


SAP-Softwarelösung für Governance, Risk, Compliance betrachtet

Zu den Ergebnissen der Fachkreistagung in Bezug auf Softwarelösungen für Governance, Risk und Compliance erklärt Kalwait: „Nachdem unsere Mitglieder die Kostenrechnungs- und Controlling-Software der SAP gut kennen und zum Teil auch nutzen, wollten wir heute die Softwarelösung der SAP für den Bereich Governance-Risk-Compliance kennenlernen. Die vorgestellte Lösung hat die Teilnehmer sehr beeindruckt. Ergänzend gab es auch zwei Anregungen zur vorgestellten Softwarelösung: 1. Diese künftig noch stärker als bisher um Tools zu ergänzen, die eine Ableitung des Gesamtrisikoumfangs und Eigenkapitalbedarfs mit Hilfe der Risikoaggregation und der Monte-Carlo-Simulation (z.B. nach dem Modell Werner Gleißner, Stuttgart) ermöglichen. 2. Die Verknüpfung von SAP FICO und SAP-GRC noch enger als bisher zu gestalten.“

Am Rande des Fachkreistreffens bei SAP in Walldorf sprachen der Fachkreisleiter Prof. Dr. Rainer Kalwait, und seine Stellvertreter, WP StB Joerg Schoberth, Mazars Hemmelrath, Düsseldorf, und Alexander Michnov, Deloitte Stuttgart, mit den SAP-Managern Dr. Stefan A. Knopf, Vice President Sales SAP BusinessObjects, und Luka Mucic, CFO, Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland AG & Co. KG. In Walldorf.

Von Prof. Kalwait nach den Auswirkungen der Finanz und Wirtschaftskrise auf die SAP-Lösungen für Governance, Risk und Compliance befragt, erklärte Dr. Knopf: „Schon die Dotcom-Krise hatte uns den Weg gewiesen, den Fokus auf einen robusten Risikomanagement-Ansatz zu lenken. Diese robuste Applikationslandschaft haben wir geschaffen. Wir können heute genau jene GRC-Funktionalitäten bieten, die für unsere Kunden so wichtig sind und einen echten Mehrwert erzielen. Mit dem realtime Charakter unserer Lösung können wir das Risikomanagement als einen ad-hoc Prozess unterstützen.“ Die Nachfrage sei groß, viel Interesse bestehe auch in ausländischen Märkten, so der SAP-Manager. „Unsere Kunden erkennen sowohl Mehrwerte als auch markante Einsparungspotentiale durch den interaktiven Einsatz der gesamten SAP BusinessObjects Suite. Hierzu zählen auch die Lösungen zum ManagementReporting, welche in Zeiten der Wirtschaftskrise Frühwarnindikatoren visuell flexibel aufzeigen.“

Von Alexander Michnov auf die Auswirkungen des BilMoG auf die Entwicklung der GRC-Suite von SAP angesprochen, erklärte Luka Mucic: „Das Tool GRC deckt die Anforderungen aus dem BilMoG sehr präzise ab. Aus diesem Grund sind wir sehr zuversichtlich, dass dieses Produkt auch in Zukunft ein ausgezeichnetes Wachstumspotenzial besitzt.“

Auf die Nachfrage von Joerg Schoberth, welches aus Sicht der SAP-Manager das „führende System“ sei; das Kostenrechnungs- und Controlling-Tool CO oder das Governance-Risk-Control-Tool GRC, erklärte Luka Mucic: „Das ist für uns ganz klar: Zuerst muss jedes Unternehmen wissen, wohin sein Weg führt. Deshalb steht für uns die Planung und Steuerung, also das Controlling, an der vorderen Stelle. Unsere GRC-Applikationen unterstützen durch ihre enge Integration mit den SAP-Lösungen für Unternehmensplanung und -steuerung einen integrierten Prozess, der über die kontinuierliche Erfassung planungsbezogener Risiken auch Rückschlüsse auf die Erfüllbarkeit der Ziele ermöglicht.“

Die Risk Management Association e. V. (RMA) (http://www.rma-ev.org/) mit Hauptsitz in München ist eine Vereinigung von Menschen und Organisationen in D, A, CH, die sich mit Risikomanagement beschäftigen. Sie fördert den abteilungs-, unternehmens-, branchen- und länderübergreifenden Dialog zu diesem Thema und leistet somit einen entscheidenden Beitrag, um die Methoden des Risikomanagements weiter zu entwickeln. Bei allen Fragestellungen des Risikomanagements ist die RMA Kompetenzpartner für Unternehmen, Politik, Behörden, Gesellschaft und Wissenschaft. RMA-Vorsitzender ist Dr. Roland Erben, Chefredakteur der Zeitschrift RISIKO MANAGER und RISK, COMPLIANCE & AUDIT, Ulm, der stellv. RMA-Vorsitzende ist Frank Romeike, Geschäftsführer, Chefredakteur, und Herausgeber der RiskNET GmbH.

Der Internationale Controller Verein eV (ICV) hat in D, A, CH, Polen sowie in acht weiteren Ländern Zentral- und Osteuropas über 6.350 im praktischen Controlling tätige Mitglieder. Das Leitziel der ICV-Controlling-Philosophie ist ökonomisch nachhaltiger Erfolg. Mit seinem Ehrenvorsitzenden Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle hat der 1975 gegründete Verein das Controlling im deutschen Sprachraum geprägt und Standards gesetzt. Der ICV führt Controller, CFOs, Manager und Wissenschaftler zusammen und orientiert sich strikt am Nutzen seiner Mitglieder. Im Zentrum stehen Erfahrungsaustausch, Kommunikation sowie die Fokussierung auf zukunftsorientierte Trends. Der Verein verbindet Erfahrung aus der Praxis und neueste Forschungsergebnisse, bereitet dieses Wissen für die praktische Umsetzung auf. Der ICV leistet damit einen Beitrag zum persönlichen Erfolg seiner Mitglieder und zur nachhaltigen Wertsteigerung von Unternehmen. ICV-Vorsitzender ist Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, Schiltach, stellv. ICV-Vorsitzender ist Prof. Dr. Heimo Losbichler, FH Steyr.

Mehr Informationen:

Dr. Roland Franz Erben; RMA-Vorstandsvorsitzender; Risk Management Association e. V., Xaver-Weismor-Straße 18, D-81829 München, Tel.: +49.(0)163-3733633; mailto:
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Ansprechpartner
  • Roland Franz Erben
    Dr. Roland Franz Erben

    Dr. Roland Franz Erben ist Chefredakteur der Zeitschriften RISIKO MANAGER sowie RISK, COMPLIANCE & AUDIT, die beide im Bank-Verlag (Köln) erscheinen. Darüber hinaus ist Herr Dr. Erben Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vorstands der Risk Management Association e. V. (München) sowie der Gesellschaft zur Förderung von Risikoforschung und -lehre...

Herausgebende Organisation
  • Risk Management Association e.V. RMA
    Risk Management Association e.V. RMA

    Die Risk Management Association e. V. (RMA) ist eine Vereinigung von Menschen und Organisationen, die sich mit Risikomanagement beschäftigen.