„Klinisches Know-how“ ist an diversen Stellen im Krankenhaus-Controlling erforderlich, um von der kurzfristigen Erlössicherung bis hin zur Investitionspolitik und der Unternehmenssteuerung ein aussagefähiges Krankenhaus-Controlling zu etablieren. Unter klinischem Know-how wird dabei das medizinisch-pflegerische Wissen über die Inhalte der Behandlung des Patienten in der Klinik verstanden. Klinische Aspekte zur Erlössicherung gehen für das klassische Medizincontrolling im Sinne der Auseinandersetzung mit dem MdK hinaus, wenn der gesamte Prozess von der Leistungserbringung bis zur Rechnungsstellung controlled wird. Darüber hinaus ist klinisches Know-how im Sinne der Leistungsstruktur eines Krankenhauses (Produktprogrammplanung erforderlich) bei Umsetzung von Standardisierungen und zur Reduzierung von Sachkosten der Produktion sinnvoll. Hinzu kommen Aspekte im Investitionscontrolling und der Unternehmenssteuerung. Werden in dem Aufsatz verschiedene Formen der Einbindung von klinischem Know-how verglichen.
Nach Tätigkeit in der Industrie 1996-2000 Kaufmännischer Direktor zweier Krankenhäuser und einer ambulenten Reha bei der Marienhaus GmbH, Waldbreitbach. 2000-2006 zunächst Bereichsleiter für Akquisition, anschließend Krankenhausgeschäftsführer für die Sana Kliniken GmbH & Co KGaA, zuletzt Geschäftsführer der Sana-Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH. Seit...