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Mit dem Management-Cockpit als Navigationssystem durch die Krise

Gernot Schäfer
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Herausgebende Organisation
Beschreibung
Die globale Wirtschaftkrise stellt durch ihre hohe Dynamik besondere Anforderungen an das Controlling in den Unternehmen. Eine tagesaktuelle Transparenz über sämtliche erfolgsrelevante Zahlen und Fakten ist für die Steuerung der Unternehmen durch die schwierigen Gewässer unverzichtbar. Das Radar der Führungsinstrumente muss dabei alle Geschäftsdimensionen erfassen, vom Beschaffungsmarkt über die interne Wertschöpfung bis hin zu den Absatzmärkten. Ohne effiziente IT-Unterstützung der Führungsprozesse besteht die Gefahr, mit Volldampf auf die Eisberge der Krise zu laufen, deren Spitze vorher nicht erkennbar ist.

Excel als Datenbagger
In der momentanen Marktlage wird regelmäßig die Frage nach der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens gestellt. In existenziell bedrohlichen Situationen entscheidet die Antwort oft über ein mögliches Engagement von Banken oder Investoren, das für eine Weiterführung des Betriebes überlebensnotwendig ist.
Eine Excelbasierte Gesamtübersicht über Umsätze, Auftragseingänge, Auftragsbestände und liquide Mittel bildet in vielen Unternehmen die Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Das Instrument Excel eignet sich gut, um flexibel in verschiedene Sichten und Darstellungen die einzelnen Aspekte der Unternehmenssituation aufzuzeigen.
Sehr oft sind diese Tools aber nicht nur das finale Auswertungs- und Anzeigeinstrument einer strukturierten und zeitnahen Extraktion der Daten und Kennzahlen aus den operativen Systemen. Viele Unternehmen betreiben die komplette Erhebung ihrer Geschäftskennzahlen über Länder, Standorte, Produktlinien und Fachbereiche hinweg allein per manueller Sammlung und Verdichtung der Daten durch alle Hierarchieebenen mit Excel.
Hier befinden sich auch viele Mittelstandsunternehmen in bester Gesellschaft mit namhaften Großunternehmen, deren umfangreiche und komplexe IT-Landschaft vermuten ließe, dass dies per Knopfdruck in einem Gesamtsystem passiert.

Die manuelle Datenerfassung und -verdichtung kann in Situationen, in denen rasche Geschäftsentscheidungen nötig sind, den Fortbestand des Unternehmens gefährden:
  • Die Qualität der auf Gesamtunternehmensebene komprimierten Geschäftskennzahlen müssen in Frage gestellt werden, da mögliche Fehlerquellen in einem komplexen manuellen Erfassungsprozess nur schwer validierbar sind.
  • Die mangelnde Aktualität der Kennzahlen stellt auf Grund langwieriger Abläufe in der manuellen Zusammenführung der Daten die Aussagekraft in einer hochdynamischen Marktentwicklung in Frage.
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