Excel als Datenbagger
In der momentanen Marktlage wird regelmäßig die Frage nach der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens gestellt. In existenziell bedrohlichen Situationen entscheidet die Antwort oft über ein mögliches Engagement von Banken oder Investoren, das für eine Weiterführung des Betriebes überlebensnotwendig ist.
Eine Excelbasierte Gesamtübersicht über Umsätze, Auftragseingänge, Auftragsbestände und liquide Mittel bildet in vielen Unternehmen die Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Das Instrument Excel eignet sich gut, um flexibel in verschiedene Sichten und Darstellungen die einzelnen Aspekte der Unternehmenssituation aufzuzeigen.
Sehr oft sind diese Tools aber nicht nur das finale Auswertungs- und Anzeigeinstrument einer strukturierten und zeitnahen Extraktion der Daten und Kennzahlen aus den operativen Systemen. Viele Unternehmen betreiben die komplette Erhebung ihrer Geschäftskennzahlen über Länder, Standorte, Produktlinien und Fachbereiche hinweg allein per manueller Sammlung und Verdichtung der Daten durch alle Hierarchieebenen mit Excel.
Hier befinden sich auch viele Mittelstandsunternehmen in bester Gesellschaft mit namhaften Großunternehmen, deren umfangreiche und komplexe IT-Landschaft vermuten ließe, dass dies per Knopfdruck in einem Gesamtsystem passiert.
Die manuelle Datenerfassung und -verdichtung kann in Situationen, in denen rasche Geschäftsentscheidungen nötig sind, den Fortbestand des Unternehmens gefährden:
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Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.








