Das Internet hat sich grundlegend verändert und birgt zahlreiche Chancen aber auch Risiken für Un-ternehmen. Früher ‑ damals noch Web 1.0 ‑ gab es eine einseitige lose Kommunikation. Der Sender, zum Beispiel das Unternehmen, präsentierte sich und informierte über Aktuelles, Kontaktkoordinaten oder über vorhandene Partnerunternehmen. Heute gesellen sich zu diesem Konstrukt zweiseitig aktivierbare Schnittstellen, Mikromärkte, Netzwerkeffekte, kollektive Intelligenz sowie virale Architek-turen, die zu einer Wandlung des E-Business und der Marktforschung führen. Der „User 2.0“ ist aktiver. Er nutzt das „Mitmach-Web“ als alltagsnahen Sozialraum und wird dadurch sozusagen zu einem Kapitalfaktor. Bei der Justierung dieses Faktors besteht die Kunst darin, den Spagat zwischen wirtschaftlich orientierten Interessen einerseits sowie den privat orientierten Kommunikationen andererseits zu schaffen.
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