Das vorliegende Kompendium „CPM ‑ Corporate Performance Management“ ist das zweite innerhalb der Reihe „iBonD ‑ intelligent Business on Demand“. Es beschreibt Business Architekturen und technische Architekturen von CPM. CPM ist definiert als ein Geschäftsmodell, das einem Unternehmen ermöglicht, Unternehmensziele und Geschäftsprozesse kontinuierlich aufeinander abzustimmen und konsistent zu halten. CPM arbeitet als ein closed-loop Modell, um die Leistung („Performanz“) von Geschäftsprozessen auf operativer, taktischer und strategischer Ebene aktiv zu managen, i.e. zu planen, zu überwachen und zu steuern. Vom Standpunkt des Business ist diese Aufgabe auf allen Ebenen prinzipiell gleichartig, aber aus technischer Sicht treffen hier zwei unterschiedliche Technologien für CPM von verschiedenen Anbietern aufeinander: Traditionelle Business Intelligence trifft auf Business Integration und konvergiert im Modell einer serviceorientierten Architektur (SOA).
CPM wird mitunter auch als „Business Performance Management ‑ BPM“ bezeichnet. Beides sind in der Tat zwei Begriffe für ein und dieselbe Sache. Wir bevorzugen den Begriff CPM, da die Abkürzung BPM mehrfach belegt ist (Business Process Management oder auch Business Process Modeling). Im Folgenden werden wir stets den Begriff CPM verwenden, und der Leser, der gewohnt ist „Business Performance Management“ zu sagen, möge bitte jedesmal verstehen, daß dasselbe gemeint ist. Wir werden auch den Begriff BPM verwenden, der hier aber immer bedeutet: Business Process Management.
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