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Planung und Budgetierung in Europa - Konzepte, Lösungen und Potenziale von Performance Management

Carsten Bange
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Planung als "moving target"

Eine aktuelle Studie des BARC Instituts bei 500 europäischen Unternehmen unterstreicht die Dynamik von Planungsanwendungen: 77 Prozent der befragten Unternehmen ändern ihre Planungsprozesse mindestens einmal im Jahr, etwa die Hälfte davon sogar mehrfach unterjährig. Die von Tagetik und der pmOne AG gesponsorte Studie untersuchte den Status von Planungs- und Budgetierungsanwendungen in Unternehmen in ganz Europa und erfasste Daten zu Aufwand, Durchlaufzeiten und angewendeter Methodik.

Die hohe Dynamik und schnell wechselnden Anforderungen sind offensichtlich auch der Grund, warum nach wie vor Excel das meist verwendete Planungstool in den befragten Unternehmen ist: Obwohl der Anteil der „sehr zufriedenen“ Anwender in den Unternehmen, die nur mit Excel ohne spezialisierte BI-Werkzeuge planen, mit fünf Prozent mit Abstand am Geringsten ist, wird bei 82 Prozent der Unternehmen zumindest in Teilbereichen auf per E-Mail verschickte Excel-Dateien gesetzt. Der Anteil der „sehr zufriedenen“ oder „zufriedenen“ Anwender steigt bei der Vermeidung von Datentransfers in einem integrierten Planungssystem auf 76 Prozent.

„Wenn Planungswerkzeuge zu kompliziert sind und keine raschen Änderungen in der Fachabteilung ermöglichen, dann greifen die Anwender in der Not zu Excel als Planungswerkzeug und liefern sich dem fehleranfälligen Prozess aus, manuell Planungsdaten zu konsolidieren“, so Stefan Sexl, Vorstand der pmOne AG. „Planungsapplikationen müssen als „moving target“ begriffen werden und nicht als klassisches IT-Projekt.“

Den Wandel der Bedeutung von Planungsanwendungen spiegelt sich in der Frage nach regulatorischen Vorgaben wieder: Neben Angaben wie Nachvollziehbarkeit für die Nutzer, Plausibilitätsprüfungen und Prozessdokumentation ist mittlerweile die „Nachvollziehbarkeit für den Wirtschaftsprüfer“ mit 41 Prozent zu einer zentralen Anforderung in den europäischen Unternehmen geworden.

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Planungsanwendungen inzwischen ein integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung in ganz Europa sind und somit wirklich im Markt angekommen sind“, stellt Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer von BARC, fest. „Excel allein reicht meist nicht mehr aus.“

Die 24-seitige Zusammenfassung der Studie gibt u.a. Antwort auf die folgenden Fragen:
  • Welche Planungsansätze werden eingesetzt?
  • Wie ist das Berichtswesen organisiert?
  • Wie ist die technische Integration?
  • Welchen Zeithorizont hat der Planungsprozess?
  • Wie häufig ändert sich der Planungsprozess?
  • Wie oft werden intra-year forecasts durchgeführt?
  • Welche gesetzlichen Vorgaben finden Berücksichtigung?
  • Welche Systeme kommen zum Einsatz?
  • Wie hoch ist der Planungsaufwand?
  • Wie ist die Zufriedenheit mit dem eingesetzten Planungswerkzeug?
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  • Carsten Bange
    Dr. Carsten Bange

    Nach dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife absolvierte Carsten Bange zunächst eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in Münster. Zwischen 1994 und 1998 studierte Herr Bange Betriebswirtschaftslehre an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg und arbeitete zwischen 1999 und 2001 als Forschungsassistent am Lehrstuhl für BWL...

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