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Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020?

Winfried Felser
Frage von Dr. Winfried Felser, NetSkill AG zu Enterprise 2020 | 2.12.2011, 12:01:02 Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020?

In einen so fundamentalen Change-Prozess einzusteigen, erfordert vielfältige Kompetenzen, die Unternehmen z.T. extern einbinden müssen (Netzwerk!).

Wer sind Ihrer Meinung nach wichtige Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020 (wie oben skizziert)? Welche Rolle können Beratungen, Agenturen, Schulungsunternehmen oder interne Abteilungen beim Wandel spielen? Wie können Sie persönlich den Wandel unterstützen?

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  • Inge Hanschke
    Antwort von Inge Hanschke, iteratec GmbH zu Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020? von Dr. Winfried Felser | 23.3.2012, 16:39:34 RE: ( 4 ) Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020?

    Mit dem Thema starten, der Austausch mit Anderen und vor allen Dingen aus eigener Erfahrung lernen sind die wichtigsten Aspekte in dem erforderlichen fundamentalen Change-Prozess. Wer sind die Partner für den Wandel? Wir. Als vorausdenkendes ITBeratungsunternehmen sind wir immer am Puls der Zeit und greifen aktuelle... mehr

    Mit dem Thema starten, der Austausch mit Anderen und vor allen Dingen aus eigener Erfahrung lernen sind die wichtigsten Aspekte in dem erforderlichen fundamentalen Change-Prozess.
    Wer sind die Partner für den Wandel? Wir. Als vorausdenkendes ITBeratungsunternehmen sind wir immer am Puls der Zeit und greifen aktuelle Themen wie z.B. Enterprise 2.0 für uns und unsere Kunden auf. Wir erproben Konzepte bei uns und optimieren diese aufgrund der Erfahrungen und dem Austausch. Diese Erfahrungen können wir dann an unsere Kunden weitergeben.Mit dem Thema starten, der Austausch mit Anderen und vor allen Dingen aus eigener Erfahrung lernen sind die wichtigsten Aspekte in dem erforderlichen fundamentalen Change-Prozess. Wer sind die Partner für den Wandel? Wir. Als vorausdenkendes ITBeratungsunternehmen sind wir immer am Puls der Zeit und greifen aktuelle Themen wie z.B. Enterprise 2.0 für uns und unsere Kunden auf. Wir erproben Konzepte bei uns und optimieren diese aufgrund der Erfahrungen und dem Austausch. Diese Erfahrungen können wir dann an unsere Kunden weitergeben.
  • Daniel F. Pinnow
    Antwort von Daniel F. Pinnow, Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH zu Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020? von Dr. Winfried Felser | 3.2.2012, 12:24:05 RE: ( 3 ) Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020?

    Veränderung lässt sich nicht outsourcen. Und sie lässt sich auch nicht durch externe Kräfte durchführen. Veränderung beginnt nicht durch ein Projekt nach dem Motto „Jetzt werden wir das Enterprise 2020“, Veränderung muss aus dem Inneren des Systems kommen, von der Führungskraft selbst. Voraussetzung dafür ist, dass... mehr

    Veränderung lässt sich nicht outsourcen. Und sie lässt sich auch nicht durch externe Kräfte durchführen. Veränderung beginnt nicht durch ein Projekt nach dem Motto „Jetzt werden wir das Enterprise 2020“, Veränderung muss aus dem Inneren des Systems kommen, von der Führungskraft selbst. Voraussetzung dafür ist, dass eine Führungskraft in der Lage ist, den zentralen Menschen in diesem Prozess zu führen: sich selbst. Wer seine eigenen Handlungsmuster erkennt und versteht, kann sein Verhalten bewusst steuern und sich selbst führen. Erst wer sich selbst führen kann, kann auch lernen, Menschen zu führen. Wer in der Lage ist, Menschen zu führen, kann lernen ein Unternehmen zu führen.

    Veränderungskompetenz ist also kein Tool, das Führungskräfte lernen und in ihren Werkzeugkasten stecken können, es ist ein fortlaufender Prozess, den es zu trainieren gilt: Change Management durch Management Change. Der Management-Vordenker Peter Drucker hat es treffend formuliert: „Wenn ein Manager sich nicht selbst führen kann, werden ihn keine Fähigkeit, Fertigkeit, Erfahrung und kein Wissen zu einem leistungsfähigen Manager machen.“

    Damit ist auch die Rolle externer Berater oder Weiterbildungsanbieter klar definiert: Ihre Arbeit beginnt bei der Person der Führungskraft. Sie unterstützen die Führungskraft bei der Analyse ihrer inneren Landkarte, bei Ihrer Selbstreflektion und Selbstausrichtung. Wenn dieser Prozess durchlaufen ist, können wir Tools und Prozesse trainieren und unseren Werkzeugkoffer packen.

  • Frank Schabel
    Antwort von Frank Schabel, Hays zu Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020? von Dr. Winfried Felser | 19.1.2012, 17:32:16 RE: ( 2 ) Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020?

    Unternehmen konzentrieren sich noch stärker auf ihre Kernkompetenzen. Welche dies sind, musste intern geklärt und regelmäßig hinterfragt werden. In diesen zentralen Feldern  bauen sie vielfältige interne Ressourcen auf, entwickeln ihre Talente und investieren breit. Alles andere wird nach außen verlagert oder über Netzwerke... mehr

    Unternehmen konzentrieren sich noch stärker auf ihre Kernkompetenzen. Welche dies sind, musste intern geklärt und regelmäßig hinterfragt werden. In diesen zentralen Feldern  bauen sie vielfältige interne Ressourcen auf, entwickeln ihre Talente und investieren breit. Alles andere wird nach außen verlagert oder über Netzwerke abgedeckt.  Kunden und Netzwerkpartner, wie Zulieferer, werden immer wieder eingeladen, Produkte oder Services gemeinsam zu verbessern.
  • Peter Jumpertz
    Antwort von Peter Jumpertz, THERON Management Advisors AG zu Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020? von Dr. Winfried Felser | 6.12.2011, 9:32:23 RE:Partner für den Wandel in Richtung Enterprise 2020?

    Der Schlüssel für den Erfolg wird in der Zukunft noch mehr als bisher darin liegen, die Anpassungsfähigkeit und Agilität einer Organisation zu maximieren ohne den Zusammenhang zu zerstören. Klingt wie die Quadratur des Kreises, ist es aber nicht. Denn mit Eigenverantwortung und der Erkenntnis, dass es Sicherheit im Sinne von... mehr

    Der Schlüssel für den Erfolg wird in der Zukunft noch mehr als bisher darin liegen, die Anpassungsfähigkeit und Agilität einer Organisation zu maximieren ohne den Zusammenhang zu zerstören. Klingt wie die Quadratur des Kreises, ist es aber nicht. Denn mit Eigenverantwortung und der Erkenntnis, dass es Sicherheit im Sinne von Besitzständen nicht geben kann, wird der Einzelne der Hort der Veränderung. Er bildet sich ständig weiter, übernimmt Verantwortung für sein Können, sucht sich selbst den Platz, an dem er die größte Wertschöpfung erbringt – ob innerhalb oder außerhalb der Organisation, in der er gerade arbeitet.

    Wichtige Partner in diesem Sinne sind also diejenigen Lieferanten, die Transparenz fördern helfen. Transparenz für den Einzelnen über seine Fähigkeiten und vor allem über seine Potenziale. Transparenz über die Leistung des Unternehmens,  Transparenz über gute Ideen und die Chance ihrer Umsetzung, Transparenz über Risiken usw. Man kann sich schon vorstellen, dass sich also die Bedeutung von den Hardware-Lieferanten klar in Richtung Wissenslieferanten verschieben wird.