Die ursprüngliche Spezialisierung folgte dem Prinzip, dass wir auf Augenhöhe mit unseren Kunden arbeiten möchten und direkt kommunizieren können. Dazu gehört natürlich, dass wir selbst als Mittelständler auch mittelständische Kunden haben. Das ist eine Sache unserer Firmenphilosophie, und das wollen wir auch beibehalten. ... mehr
Die ursprüngliche Spezialisierung folgte dem Prinzip, dass wir auf Augenhöhe mit unseren Kunden arbeiten möchten und direkt kommunizieren können. Dazu gehört natürlich, dass wir selbst als Mittelständler auch mittelständische Kunden haben. Das ist eine Sache unserer Firmenphilosophie, und das wollen wir auch beibehalten.
Wir haben zwar große Kunden, aber wir rüsten natürlich keinen weltweiten Heidel-bergCement mit einer CRM-Lösung aus. Dafür gibt es andere, große CRM-Lösungen, die auch die Komplexität dieser Unternehmen abbilden können. Das kön-nen wir nicht, und das wollen wir auch nicht.
In Großunternehmen sind wir in einzelnen Bereichen aktiv. Das kann ich am besten an unserem Kunden HeidelbergCement darstellen: Das Unternehmen brauchte in Deutschland ein Tool zur Unterstützung ihres Marketings. Marketing bedeutet bei HeidelbergCement auch Event-Marketing. In diesem Rahmen werden zum Beispiel Architekten eingeladen, es wird über Stoffe berichtet und diese werden dann in den Gebäuden verbaut.
Dafür gab es zwei Lösungen: Der Konzern konnte seine konzernweite SAP-Lösung um das CRM-System erweitern, was sehr aufwändig ist, etwa ein bis zwei Jahre dauert und zudem sehr teuer ist. Oder, der Konzern führt eine kleine, agile Lösung ein, die man neben SAP stellen kann. Und so ist julitec ins Spiel gekommen.
Wir als mittelständischer Softwareanbieter sind davon überzeugt, dass die kleinen Softwareanbieter nicht in den nächsten Jahren aussterben werden und nur die gro-ßen übrig bleiben. Im Gegenteil, es wird immer mehr Spezialanbieter geben, die sich natürlich optimal mit den anderen Lösungen vernetzen. In diesem Fall haben wir eine kleine, agile Lösung bei HeidelbergCement einführen können. Nicht in eineinhalb Jahren, sondern in drei Monaten und nicht für einen sechsstelligen, sondern für ei-nen fünfstelligen Betrag.
Der letzte Punkt: So eine große Konzernlösung muss natürlich die Komplexität eines solchen Konzerns abdecken können. Das heißt, dass zum Beispiel die Eingabemas-ken, die später der Anwender am Bildschirm hat, natürlich auch diese ganze Kom-plexität wiedergeben müssen. Und mit der kleinen julitec-Lösung kann ich viel mehr Einfachheit an diese Stelle projizieren. Daraus ergibt sich ein Motto von uns, das ich auch immer gerne nenne: Eine Software ist nur so gut, wie die Daten die sich in die-ser Software befinden und wie aktuell und gepflegt diese Daten sind. Die komplexes-te Software ist nutzlos, wenn die Anwender diese Daten nicht gerne pflegen. Natür-lich kann man in ein SAP-System das CRM-Modul integrieren, muss dann aber wie-der auf die Einfachheit achten. Oder man nimmt eben gleich eine einfache, kleine Lösung und dockt diese dann an SAP an. Lieber weniger als mehr! Die Mitarbeiter werden nicht überfordert und das Unternehmen bekommt die Daten ins System die es braucht.