Während im Medienzeitalter E-Procurement schon existiert, existiert trotzdem in vielen Unternehmen noch die manuelle Beschaffung von Medien. Dabei lassen sich Medien über einen in bestehende Lösungen für Supplier Relationship Management (SRM) integrierten Medienkatalog einkaufen. Ein solcher Medienkatalog senkt die Prozesskosten und schafft für die Einkaufsabteilungen relativ einfach und schnell Mehrwert.
Die Beschaffung von C-Artikeln ist heute bei den meisten Unternehmen Standard. Aber der Erfolg hat nicht immer Methode. Die meisten Bedarfsträger können heute in den Katalogen der unternehmensinternen SRM-Lösungen Artikel wie Kugelschreiber, PDAs und Laptops selbst beschaffen. Nur Literatur, Medien oder Verlagsprodukte sind häufig nicht auffindbar. Bei der Beschaffung dieser C-Artikel werden viele Bedarfsträger noch allein gelassen. Daher kaufen sie diese bei unterschiedlichsten Lieferanten auf unterschiedlichsten Wegen. Die Lieferanten reichen dabei von Kiosken und Buchhändlern über Online-Shops, Verlage, Medienausschnittdienste und Recherche-Institute bis hin zu Bibliotheken. So vielfältig die Lieferanten sind, so vielfältig sind auch die Beschaffungsprozesse. Teils werden Medien manuell gekauft, teils werden sie elektronisch bei Online-Shops bestellt. Aber auf jeden Fall werden die Medienbedarfe nicht komplett in einem Katalog gebündelt und die Beschaffungsprozesse nicht durchgängig elektronisch unterstützt. Daraus resultieren viele und unkoordinierte Prozessschritte, die die Prozesskosten steigen lassen. Die Prozesskosten liegen so deutlich über dem realen Warenwert.
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