Herausforderung after Sales
Endgeräte wissen immer mehrDie Automobilbranche befindet sich wie viele andere Segmente der diskreten Fertigung in einem Umbruch. Wettbewerbsmerkmale wie Motorleistung, Hubraum und Markenbindung treten langsam aber sicher in den Hintergrund. Die neue Käufergeneration, mit dem Internet und allerlei elektronischen Unterhaltungsgeräten aufgewachsen, wünscht sich andere Funktionen. So entwickelt sich das Auto zu einem extrem komplexen und sehr mobilen Endgerät. Eine Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom ermittelte im vergangenen Jahr, dass sich schon heute jeder zweite Fahrer einen Internet-Zugang im Auto wünscht, der unabhängig von Handy oder Notebook funktioniert. Und bereits jeder sechste Deutsche kann es sich laut der Studie vorstellen, in Zukunft ein vollautomatisches Auto zu fahren, das er als Fahrer nicht mehr steuern muss.
„Das Auto der Zukunft ist mit seiner Umgebung und anderen Autos vernetzt und tauscht ständig Informationen aus, zum Beispiel über Staus, Straßensperrungen oder Gefahren auf der Strecke. Ein Ziel solcher Systeme wird unter anderem sein, die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle weiter zu senken, indem Unfällen vorgebeugt wird. Drei Viertel der Bundesbürger (72 Prozent) fordern, dass die öffentliche Hand stärker in diese intelligenten Verkehrssysteme investiert“, so die Kernbotschaft des Bitkom-Papiers. Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommt eine Studie des Center of Automotive Management (CAM): Demnach können sich bereits heute rund 27 Prozent der über 50-jährigen Autokunden vorstellen, ein Auto von Google oder Apple zu kaufen. [...]
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