Wenn der Kunde vertrauen soll, muss man zeigen, dass man an ihn denkt - ihn kennt - es versteht, auf seine, und nur seine Bedürfnisse einzugehen. Doch wie schafft man das, wenn doch die Märkte alle gesättigt sind, die Angebote sich nur noch marginal unterscheiden, der Wettbewerber gerade mal einen Internet-Link entfernt sitzt?
Zum Beispiel durch intelligente Kundenkartenprogramme. Das zeigt das Beispiel EnBW und SüdBest.
Was hat der Metzger vor Ort, das familienbetriebene Schuhhaus oder der etwas verkramte Buchladen in der Seitengasse, was der Discount-Supermarkt nicht hat? Die Antwort: Eine starke Bindung zum Kunden - und die zählt heute mehr als der ,geilste Geiz'. So gesehen überrascht auch diese Nachricht nicht: Das Prinzip der Tante-Emma-Läden kehrt zurück! Der Kunde nutzt heute verstärkt die angenehme Einkaufsmöglichkeit ums Eck. Die Gründe hierfür liegen laut einer europaweiten McKinsey-Studie "Lebensmittelhandel vor dem Umbruch", Juli 2007, an der zunehmenden Bequemlichkeit des urbanen, gutverdienenden Singles sowie am besseren Einkaufserlebnis, das ihm im Ladengeschäft geboten wird. Erst an dritter Stelle steht der Preis. Hinzu kommt, dass in den Tante-Emma-Läden von heute das Angebot sehr viel genauer auf die Zielgruppe abgestimmt ist als in den Super- und Hypermärkten in Stadt- und Industriegebieten, die einmal wöchentlich von den üblichen großräumigen Familienkutschen angepeilt werden.
-
0.05 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.






