„In der Vergangenheit haben die verschiedenen Softwareanbieter und Unternehmensberatungen für Customer Relationship Management mit zu pauschalen Berechnungsmodellen für einen Return on Investment ihrer Produkte aufgewartet. Doch der Versuch, sich mit markigen Aussagen über die Wirtschaftlichkeit eines auf einer Software basierenden CRM-Projekts ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten, ist gescheitert.“ (Brendel, acquisa 5/2002, S. 44)
Begründet wird das stetige Wachstum des Marktes für Vertriebssteuerungssysteme durch zu erwartende
Vorteile und eine schnelle Amortisation der Systeminvestitionen. Dagegen stehen allerdings
Gefahren durch hohe Investitionsausgaben und Risiken einer fehlschlagenden CRM-Einführung.
Die von Link und Hildebrand aufgezeigten und in Abschnitt 6.5.5.i. bereits erwähnten Hauptvorteile
einer Vertriebssteuerung müssen sich daher nach Meinung von Geschäftsführung und Controlling in
messbaren Erfolgsgrößen niederschlagen. CRM-Anbieter und Anwender sind bei der Vorbereitung
einer CRM-Einführung gefordert, die zu erwartenden monetären und nichtmonetären Vorteile in
den folgenden Bereichen zu belegen:
(1) Senkung von Vertriebsgemeinkosten,
(2) Abbau von Mitarbeitern im Verkauf (als Zielgröße sehr kritisch!),
(3) Beschleunigung von Abwicklungsvorgängen,
(4) Verbesserung der Präzision bzw. der Qualität in der Vorgangsbearbeitung,
(5) dadurch motiviertere Verkäufer
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