CRM-Anwendungen waren noch nie so gefragt. Sensix-Vorstand Nick Pöschl über die Erfolgsfaktoren in der Projektrealisierung und warum CRM »business critical« ist.
Was sind die kritischen Faktoren eines CRM-Projektes?
Nick Pöschl: Zuallererst ist es enorm wichtig, dass auf Seiten des Kunden die richtigen Ressourcen bereit stehen. Eine Grundfrage lautet immer: Haben die Leute im Unternehmen, die daran mitarbeiten, auch wirklich ausreichend Zeit dafür? Man unterschätzt sehr oft den Aufwand, den ein solches Projekt verursacht. Zweitens das Committment: Es ist zwar gut, wenn die IT-Abteilung dahinter steht, aber wenn das Management es nicht tut, wird man irgendwann gegen die Wand fahren. Wir reden nicht über irgendeinen technologischen Ansatz, sondern dass CRM in der Organisation Veränderungen hervorruft und etwas erlaubt, was vorher nicht möglich war. Rationalisierung kann ein Thema sein, muss aber nicht. Es ist auf jeden Fall eine Prozessveränderung. Deswegen braucht man ganz oben das Committment. Wenn die Top-Manager nicht mitarbeiten und außen vor sind, wird es scheitern. Immer.
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