Sawada hat es auf seine Weise geschafft: Früher arbeitete er als Paketzusteller für Sagawa Kyubin, eines der grössten japanischen Speditionsunternehmen. Das Zustellen von Paketen ist in Japan extrem nervenaufreibend – die Bezahlung kann jedoch sehr gut sein. «Ich wollte dieses Restaurant zu meinen Bedingungen eröffnen, ohne Schulden machen zu müssen», begründet Sawada seine Tätigkeit als Paketzusteller.
Er ist 40 Jahre alt, ein grosser Mann mit rasiertem Kopf und immer zum Lachen aufgelegt. Seine imposante Statur verdankt Koji Sawada zum Teil seiner Liebe zum Baseball, das er als Kind viel spielte, und seinem Leichtathletiktraining während der Highschool-Zeit. Er ist der einzige Koch und Besitzer des Sushi Sawada. Der Tempel mit nur sieben Sitzen ist ganz der Zubereitung von Sushi geweiht, dieser durch und durch japanischen Delikatesse aus rohem Fisch und anderen Zutaten, die auf daumengrosse, gesäuerte Reisblöcke gelegt werden. Sawadas zierliche Frau ist seine Assistentin. Gefragt, was ihm an der Welt der Highend-Sushi so gefällt, antwortet er einfach: «Ich habe schon immer gerne geangelt.»
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