Ableitung der SRM-Landkarte und Festlegung der konkreten Supplier Relations
Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln die Einzelbetrachtungen der Supplier Relations im Vordergrund standen, sollen diese im aktuellen Kapitel nun zusammengeführt werden. Abbildung 7-1 stellt zu diesem Zweck sämtliche Ausprägungen aller bisher diskutierten Supplier Relations mit Bezug zum 3-Ebenen-Modell im Überblick dar. Dies sind zum einen die Ausprägungen der allgemeinen Supplier Relations (vgl. Ebene 2, Phase Vorbereitung) und zum anderen die Ausprägungen der prozessbezogenen Supplier Relations (vgl. Ebene 2 und 3). Diese Darstellung soll als generische SRM-Landkarte bezeichnet werden, von der ausgehend ein Unternehmen seine individuelle SRM-Gesamtlandkarte ableiten kann. Die Ebene 1 des 3-Ebenen-Modells wird bei dieser Betrachtung nicht berücksichtigt. Auch wenn hier die grundsätzlichen Festlegungen zu den Supplier Relations getroffen werden, erfolgt die endgültige Ausprägung für eine konkrete Materialgruppe erst auf der zweiten und dritten Ebene. Aus diesem Grund sind in den SRM-Landkarten nur diese Ebenen berücksichtigt. In der Abbildung 7-1 kommt die Gesamtphilosophie des SRM komprimiert zum Ausdruck. Das einkaufende Unternehmen muss für jede Materialgruppe, hier dargestellt am Beispiel von Werkzeug, überlegen, über welche „Prozessschienen“ die Gruppe beschafft werden soll. Anders gesagt: Jede Materialgruppe muss in der Landkarte richtig „aufgegleist“ werden, um den optimalen Weg zum Lieferanten zu finden.
Lesen Sie dieses Kapitel aus dem Buch Supplier Relationship Management von Prof. Dr. Wieland Appelfeller und Prof. Dr. Wolfgang Buchholz, mit freundlicher Genehmigung des Gabler Verlag.
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