Die Verteidiger des Konzeptes verweisen allerdings ebenfalls auf gewichtige Vorteile des Data Warehousing: Wo sonst sollen qualitätsgesicherte und unternehmensübergreifend genutzte Kennzahlen vorgehalten werden; wie soll eine effektive Data Governance ohne zentrale Modelle und Qualitätssicherung von Daten erfolgen; wie sonst sollen Daten aus vielen heterogenen Datenquellen zusammengeführt und für eine performante Analyse bereitgestellt werden? Die vorliegende Studie soll einen Beitrag zu dieser Diskussion leisten, indem sie den Status quo und die Einschätzung in Unternehmen in Deutschland untersucht.
Wir haben dabei, trotz und wegen des Alters des Konzeptes, noch einmal fundamentale Fragen gestellt: Warum werden Data Warehouses gebaut und welche Ziele werden tatsächlich erreicht? Neben Architektur und Umsetzung interessierte uns vor allem auch, welche Herausforderungen IT-Betreiber und Fachanwender die meisten Sorgen bereiten und wie sich Bedarfe hinsichtlich Datenmengen, Nutzerzahlen, übergreifender Auswertungen und weiterer Aspekte entwickeln. Die Auswertungen der Antworten bestätigen vieles, was Experten vermutet haben, aber es zeigen sich auch überraschende Ergebnisse.
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