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Data Warehousing 2011 - Status quo, Herausforderungen und Nutzen

Eine unabhängige Anwenderbefragung
Data Warehousing 2011 - Status quo, Herausforderungen und Nutzen
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Beschreibung
Die Idee des Data Warehouse ist über 20 Jahre alt – und damit in der immer wieder von Hype-Themen und kurzlebigen Ideen gekennzeichneten IT-Industrie ein sehr bewährtes und dauerhaftes Konzept. Die separate Speicherung integrierter und homogenisierter Daten in Data Warehouses zur Unterstützung von Entscheidungen ist als nutzbringende Methode etabliert. Doch in letzter Zeit mehren sich die Stimmen, die den Aufbau und Einsatz von Data Warehouses in Frage stellen und nicht mehr als sinnvoll erachten: Die immer dynamischer werdenden Anforderungen an das Geschäftsleben erlauben es nicht mehr, die Zeit für eine strukturierte Sammlung und Aufbereitung von Kennzahlen für Entscheidungen in gesicherten, aber dadurch auch langwierigen Prozessen aufzubringen. Zu unflexibel, zu teuer und zu langsam sind die immer wieder vorgebrachten und sicherlich auch teilweise zutreffenden Krititkpunkte für Data Warehouse-Systeme.

Die Verteidiger des Konzeptes verweisen allerdings ebenfalls auf gewichtige Vorteile des Data Warehousing: Wo sonst sollen qualitätsgesicherte und unternehmensübergreifend genutzte Kennzahlen vorgehalten werden; wie soll eine effektive Data Governance ohne zentrale Modelle und Qualitätssicherung von Daten erfolgen; wie sonst sollen Daten aus vielen heterogenen Datenquellen zusammengeführt und für eine performante Analyse bereitgestellt werden? Die vorliegende Studie soll einen Beitrag zu dieser Diskussion leisten, indem sie den Status quo und die Einschätzung in Unternehmen in Deutschland untersucht.

Wir haben dabei, trotz und wegen des Alters des Konzeptes, noch einmal fundamentale Fragen gestellt: Warum werden Data Warehouses gebaut und welche Ziele werden tatsächlich erreicht? Neben Architektur und Umsetzung interessierte uns vor allem auch, welche Herausforderungen IT-Betreiber und Fachanwender die meisten Sorgen bereiten und wie sich Bedarfe hinsichtlich Datenmengen, Nutzerzahlen, übergreifender Auswertungen und weiterer Aspekte entwickeln. Die Auswertungen der Antworten bestätigen vieles, was Experten vermutet haben, aber es zeigen sich auch überraschende Ergebnisse.




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Autor
  • Carsten Bange
    Dr. Carsten Bange

    Nach dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife absolvierte Carsten Bange zunächst eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in Münster. Zwischen 1994 und 1998 studierte Herr Bange Betriebswirtschaftslehre an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg und arbeitete zwischen 1999 und 2001 als Forschungsassistent am Lehrstuhl für BWL...

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