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Hohes Vertrauen in den Standort Deutschland

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Beschreibung
Hohes Vertrauen in den Standort Deutschland

Die Konjunkturaussichten für Europa und den Rest der Welt sind nicht rosig. Dennoch wollen deutsche Industrieunternehmen auch 2012 kräftig investieren und wieder mehr Mitarbeiter beschäftigen. Grund sind die guten Exportaussichten und die robuste Binnennachfrage.

Die Industrie bleibt 2012 tonangebend bei den Investitionen in Deutschland. Drei von zehn Unternehmen wollen mehr im Inland investieren, gut die Hälfte mindestens genauso viel wie im Vorjahr. Zu dem Ergebnis kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) nach der jüngsten Befragung von 9000 Mitgliedern. DIHK-Präsident Heinrich Driftmann kommentierte erfreut: „Das ist ein Zeichen für das Vertrauen der Unternehmen in den Industriestandort Deutschland.“ Die Dachorganisation der 80 deutschen Industrie- und Handelskammern erwartet trotz der gedämpften Konjunkturaussichten in der Eurozone für 2012 einen Anstieg der Industrieproduktion um 0,5 Prozent.

Deutsche Unternehmen planen mit ihren Investitionen vor allem ihre Produktionskapazitäten auszubauen. Grund sind die steigenden Exporte. Auch wenn sich das Ausfuhrtempo zuletzt abgeschwächt hat, ein Ende des Exportbooms sieht der DIHK nicht. Die deutsche Wirtschaft ist nicht von einzelnen Märkten abhängig, auch wenn der Anteil der Eurozone bei knapp 40 Prozent liegt. In den aufstrebenden Regionen Asiens, Lateinamerikas oder Osteuropas sind die Wachstumskräfte noch immer intakt. Auch die USA machen Hoffnung. Der DIHK rechnet 2012 mit einem Warenexportwachstum von knapp sechs Prozent. Das sei nach zwei Jahren Aufschwung in Folge und angesichts des schwierigen Umfelds, insbesondere in Europa, nicht schlecht, erklärt DIHK-Außenwirtschaftsexperte Ilja Nothnagel.
 

60.000 neue Industrie-Arbeitsplätze

Deutsche Industrieunternehmen planen aber nicht nur mehr zu investieren. Sie wollen auch mehr Mitarbeiter einstellen. Zumindest hat das laut DIHK-Umfrage gut ein Fünftel vor. Nur rund jedes zehnte Unternehmen denkt derzeit überhaupt an Stellenabbau. Nach Einschätzung des DIHK könnten in diesem Jahr in der Industrie rund 60.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Eine niedrige Arbeitslosenquote wiederum stützt die Kauflaune der Bundesbürger.

Speziell die Industriewirtschaft hierzulande ist folglich gerüstet. Entsprechend gut ist die Stimmung unter den DIHK-Mitgliedern: Jedes zweite stuft seine aktuelle Geschäftslage nach wie vor als gut ein, rund acht von zehn erwarten eine bessere oder gleich gute Entwicklung in den kommenden Monaten. Anleger sollten deutschen Industrieunternehmen also weiterhin einen festen Platz im Depot einräumen. Das wissen auch Fondsmanager. Im DWS Deutschland und DWS Aktien Strategie Deutschland bilden Industriewerte mit 15,9 beziehungsweise 17,7 Prozent Anteil eine wichtige Rolle im Portfolio.

Kern-Information zum Beitrag (Dateien, externe Webseite)
aktualisiert am 07.05.2013, 00:49:10  
Herausgebende Organisation
  • DWS Investment GmbH
    DWS Investment GmbH

    DWS Investments steht für das Publikumsfondsgeschäft der Deutschen Asset Management. Mit über € 146 Mrd. verwaltetem Fondsvermögen ist die DWS Marktführer in Deutschland.