Obwohl ein Krisengipfel den Nächsten jagt und die Staatsschuldenkrise in Europa die Nachrichtenlage dominiert, lassen sich die Deutschen die Stimmung nicht vermiesen. Und vor allem nicht ihre wiederentdeckte Freude am Konsum.
Mehr Lohn und weniger Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes verleiten die Bürger derzeit dazu, ihr Geld lieber auszugeben – für Freizeitaktivitäten, aber auch für große Anschaffungen wie eine Immobilie oder ein Auto. Im Oktober stieg die Konsumlaune in Deutschland überraschend deutlich. Der von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) monatlich ermittelte Index kletterte gegenüber dem September von 29,7 auf 31,2 Punkte. Im Oktober vergangenen Jahres notierte er noch bei 22,5 Zählern. Kurzum: Das Geld sitzt bei den Bürgern etwas lockerer. Zwar rechnen die Befragten damit, dass sich die Konjunktur in den kommenden Monaten tendenziell eintrübt, sie bewerten aber ihre persönliche Situation deutlich besser. In vielen Branchen gab es in diesem Jahr spürbare Lohnsteigerungen. Gleichzeitig stellen Unternehmen derzeit eher ein als Stellen abzubauen. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes ist damit deutlich geringer. [...]
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