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Konkurrenten oder Partner? - Hersteller beteiligen sich über Managed Services immer stärker am Geschäft der Betreiber
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Beschreibung
Hersteller erweitern ihr Service-Angebot und ergreifen Chancen, um sich in der Wertschöpfungskette weiter nach oben zu bewegen. Betreiber müssen dagegen Wege finden, um die Kosten niedrig zu halten, den Marktanteil beizubehalten und schnell reagieren zu können. Ein Partnerschaftsangebot seitens der Anbieter kann sich als attraktive Lösung erweisen – allerdings mit erhöhten Geschäftsrisiken.
Laut der New York Times sind Ericsson und Nokia Siemens Networks aufgrund der steigenden Anzahl an Carriern, die in puncto Netzmanagement auf Anbieter angewiesen sind, technisch betrachtet die zur Zeit größten Mobilfunkbetreiber. Die Netze, die die beiden Hersteller betreiben, werden weltweit von insgesamt 355 Millionen Kunden genutzt. Ericssons Umsatz aus dem Managed Services-Geschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent und betrug letztes Jahr 1,7 Milliarden US-Dollar. Dieser Betrag entspricht sieben Prozent des Gesamt-umsatzes von Ericsson und hebt die wachsende Bedeutung des Services-Geschäfts für Hersteller hervor. Zielsetzung der Managed Service Provider ist jetzt die weitere Entwicklung dieses Geschäfts, und zwar von einer Ausführung einzelner Aufgaben hin zu einer vollständigen Business Transformation über Managed End-to-End Service Operations. Dies beinhaltet die Entwicklung der Network Operations hin zu kundenorientierten Aktivitäten mit einer stärkeren Partnerschaft, die auf Risiko-Gewinn-Mechanismen basiert. Werden die Betreiber davon profitieren oder wird das dazu führen, dass ihr Anteil an der Wertschöpfungskette letztendlich schwindet? Rückblick In gesättigten Märkten werden die Betreiber mit zwei Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert. Einerseits sinken ihre Umsätze aufgrund der Marktsättigung. Aus diesem Grund müssen sie ihre Betriebskosten drastisch senken, um so die steigenden Ausgaben für Marketing und Vertrieb auszugleichen. Andererseits sind sie gezwungen, ihre bestehenden Netze in Richtung NG-Technologie zu migrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Um Schritt mit dem enormen Kundenwachstum zu halten, müssen die Betreiber in aufstrebenden Märkten hohe Investitionen in Netzkapazitäten vornehmen. Gleichzeitig müssen sie ein sorgfältiges Kostenmanagement führen, um trotz des niedrigen ARPU (durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer), der in einigen Märkten auf bis zu drei US-Dollar sinkt, wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Herausforderungen erfordern eine Anpassung des alten vertikalen Geschäftsmodelles, um so den neuen Gegebenheiten Rechnung tragen zu können. Die Betreiber müssen sich selbst die Frage stellen, in welchen Bereichen sie am leistungsstärksten sind und in welchen Bereichen andere Player besser abschneiden. Managed Services bilden das Kernstück bei dieser Anpassung des Geschäftsmodells. Obgleich Outsourcing sich als Geschäftspraktik in vielen anderen vertikalen Branchen – zum Beispiel Finanzdiensleistungen, Energie- und Transportwesen – etabliert hat, hat die Telco-Branche das Outsourcing von Aktivitäten außerhalb des herkömmlichen IT-Outsourcing und Call-Center-Offshoring nur zögerlich anwandt. „Network Outsourcing“ ist eine Lösung, die von Service Providern angeboten wird, indem diese Aktivitäten übernehmen, die zuvor traditionell von Netzbetreibern durchgeführt wurden. „Managed Services“ und „Outsourcing“ werden häufig synonym verwendet. Für Outsourcing oder Managed Services gibt es unterschiedliche Definitionen. Outsourcing-Verträge sind langfristige Vereinbarungen, die häufig einen Mitarbeiter- oder Asset-Transfer aus dem Unternehmens beinhalten. Es sind umfangreiche Initiativen, die typischerweise den vollständigen Austausch interner Abteilungen oder Geschäftsbereiche durch externe Lieferanten einschließlich des Hostings von Dienstleistungen durch Dritte beinhalten. Nach der Definition von Ericsson wird „ein Managed Service von einem Service Provider angeboten, der für eine Funktion, die traditionell intern von einem Telco-Betreiber ausgeübt wurde, Management-Verantwortung übernimmt.“
Laut der New York Times sind Ericsson und Nokia Siemens Networks aufgrund der steigenden Anzahl an Carriern, die in puncto Netzmanagement auf Anbieter angewiesen sind, technisch betrachtet die zur Zeit größten Mobilfunkbetreiber. Die Netze, die die beiden Hersteller betreiben, werden weltweit von insgesamt 355 Millionen Kunden genutzt. Ericssons Umsatz aus dem Managed Services-Geschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent und betrug letztes Jahr 1,7 Milliarden US-Dollar. Dieser Betrag entspricht sieben Prozent des Gesamt-umsatzes von Ericsson und hebt die wachsende Bedeutung des Services-Geschäfts für Hersteller hervor. Zielsetzung der Managed Service Provider ist jetzt die weitere Entwicklung dieses Geschäfts, und zwar von einer Ausführung einzelner Aufgaben hin zu einer vollständigen Business Transformation über Managed End-to-End Service Operations. Dies beinhaltet die Entwicklung der Network Operations hin zu kundenorientierten Aktivitäten mit einer stärkeren Partnerschaft, die auf Risiko-Gewinn-Mechanismen basiert. Werden die Betreiber davon profitieren oder wird das dazu führen, dass ihr Anteil an der Wertschöpfungskette letztendlich schwindet? Rückblick In gesättigten Märkten werden die Betreiber mit zwei Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert. Einerseits sinken ihre Umsätze aufgrund der Marktsättigung. Aus diesem Grund müssen sie ihre Betriebskosten drastisch senken, um so die steigenden Ausgaben für Marketing und Vertrieb auszugleichen. Andererseits sind sie gezwungen, ihre bestehenden Netze in Richtung NG-Technologie zu migrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Um Schritt mit dem enormen Kundenwachstum zu halten, müssen die Betreiber in aufstrebenden Märkten hohe Investitionen in Netzkapazitäten vornehmen. Gleichzeitig müssen sie ein sorgfältiges Kostenmanagement führen, um trotz des niedrigen ARPU (durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer), der in einigen Märkten auf bis zu drei US-Dollar sinkt, wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Herausforderungen erfordern eine Anpassung des alten vertikalen Geschäftsmodelles, um so den neuen Gegebenheiten Rechnung tragen zu können. Die Betreiber müssen sich selbst die Frage stellen, in welchen Bereichen sie am leistungsstärksten sind und in welchen Bereichen andere Player besser abschneiden. Managed Services bilden das Kernstück bei dieser Anpassung des Geschäftsmodells. Obgleich Outsourcing sich als Geschäftspraktik in vielen anderen vertikalen Branchen – zum Beispiel Finanzdiensleistungen, Energie- und Transportwesen – etabliert hat, hat die Telco-Branche das Outsourcing von Aktivitäten außerhalb des herkömmlichen IT-Outsourcing und Call-Center-Offshoring nur zögerlich anwandt. „Network Outsourcing“ ist eine Lösung, die von Service Providern angeboten wird, indem diese Aktivitäten übernehmen, die zuvor traditionell von Netzbetreibern durchgeführt wurden. „Managed Services“ und „Outsourcing“ werden häufig synonym verwendet. Für Outsourcing oder Managed Services gibt es unterschiedliche Definitionen. Outsourcing-Verträge sind langfristige Vereinbarungen, die häufig einen Mitarbeiter- oder Asset-Transfer aus dem Unternehmens beinhalten. Es sind umfangreiche Initiativen, die typischerweise den vollständigen Austausch interner Abteilungen oder Geschäftsbereiche durch externe Lieferanten einschließlich des Hostings von Dienstleistungen durch Dritte beinhalten. Nach der Definition von Ericsson wird „ein Managed Service von einem Service Provider angeboten, der für eine Funktion, die traditionell intern von einem Telco-Betreiber ausgeübt wurde, Management-Verantwortung übernimmt.“
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