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Learning Enterprise 2.0 - Lernen und Wissen im Unternehmen der Zukunft

Jörg Sander
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Herausgebende Organisation
Beschreibung

Bildung und Wissen sind Schlüsselressourcen in der Ökonomie von morgen. Für Unternehmen geht es dabei um die Sicherung ihrer Wettbewerbsposition und die Anpassung an neue Unternehmens- und Marktbedingungen. Neben den neuen Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie verlangt der Generationenwechsel in der Mitarbeiterstruktur hin zur „Generation Y“ nach neuen Wegen des Lernens und einer veränderten Innovationskultur.
Die Mitarbeiterstruktur wird von „Wissensarbeitern“ dominiert werden. Wissensarbeiter zeichnen sich durch ein hohes Maß an analytischem Denken, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit aus.
Ein Wandel der Kultur des Wissens und Lernens in Unternehmen ist für ein langfristiges Bestehen am Markt unumgänglich. Ein rationales und lineares Denken versagt in einer hochkomplexen, vernetzten Welt immer mehr: Wir benötigen ein expansives Denken in Perspektiven, Möglichkeiten und Zusammenhängen. Nach Jahren der Durchführung eindimensionaler Schulungen in Hotelsälen benötigen Unternehmen Formate, die ein neues, anderes Denken ermöglichen.
Ziel einer neuen Lernarchitektur ist, das intellektuelle und kulturelle Kapital durch das Zusammenführen der besten Köpfe und das Teilen von Wissen und Ideen zu mehren. Durch interdisziplinäre Vernetzung und Erfahrungsaustausch vervielfältigt sich Wissen, disruptive Innovationen können entstehen. Als Symbol dient hier der Schwarze Schwan. Er steht für eine neue Sichtweise, für das Ungewöhnliche und die Erweiterung des Horizonts. Im alten Europa waren nur weiße Schwäne zu beobachten und so war man fest davon überzeugt, dass schlichtweg alle Schwäne weiß sein müssen.
Die Bildungsstrukturen der Unternehmen verändern sich zwangsläufig. Auf Massengeschäft mit standardisierten Geschäftsprozessen ausgerichtete Organisationsformen werden den neuen Anforderungen nicht länger gerecht. Flexibel gestaltete Bildungsketten sind auf kleine Zielgruppen oder auf individuelle Anforderungen ausgerichtet. Business as a Service (BaaS) ersetzt proprietäre IT-Infrastrukturen und monolithische, oft unflexible Lernmanagement- Systeme.
Die Kostenstruktur wird sich wandeln. Die hohen Fixkosten einer weitläufigen Verwaltungsstruktur und komplexer IT-Infrastrukturen werden sich stark verringern. Im Gegenzug steigen Kosten für individuelle Beratung und eine intelligente IT-Unterstützung. Die Zukunft wartet nicht! Die Herausforderungen der Zukunft holen jeden ein, der sich nicht schon heute mit dem Thema Lernen und Wissen im eigenen Unternehmen befasst. Eine Analyse der bestehenden und zukünftig benötigten Fähigkeiten im Unternehmen ist der erste Schritt zu einem eigenen Standpunkt. Wer sich selbst und seine Bedürfnisse kennt, kann auf dieser Basis eine zukunftsfähige und zum Unternehmen passende Lern- und Innovationskultur entwickeln.

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Autor
  • Jörg Sander
    Dr. Jörg Sander

    Dr. Jörg Sander ist Principal bei Detecon International und als Mitglied der Partnerrunde verantwortlich für das Beratungsportfolio "Intellectual Asset Management" (IAM). Dr. Sander studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes und promovierte bei Prof. Scheer über „Mediengestütztes Bildungsmanagement“. Nach mehreren beruflichen Stationen im...

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    Lisa Schwarz

    Lisa Schwarz war bei Detecon in der Competence Practice Strategy & Marketing in Bonn tätig. Nach ihrem Studium der Kulturwissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Mannheim und Maastricht kam sie als Praktikantin zur Detecon. Mit ihrer praktischen Erfahrung aus privatwirtschaftlichen Stiftungen und der Dt. UNESCO Kommission e.V. hat sie ein...

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