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Zehn Kriterien für ERP-Systeme, die das Online-Business unterstützen sollen

Zehn Kriterien für ERP-Systeme, die das Online-Business unterstützen sollen
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Zehn Kriterien für ERP-Systeme, die das Online-Business

unterstützen sollen

 

Dynamics-NAV-Spezialist prisma informatik definiert in einer

Checkliste die Anforderungen, wie ein ERP-System mit dem

angebundenen Webshop reibungslos zusammenarbeitet.

 

Nürnberg, 23. Mai 2011. Online-Shops ohne eine Anbindung an ein ERPSystem

sind heute nicht mehr denkbar. Die prisma informatik GmbH,

Nürnberg, hat jetzt in einer Checkliste zusammengestellt, welche zehn

wesentlichen Anforderungen bei der Integration von Webshop und

Warenwirtschaft gegeben sein müssen, damit die Prozesse von der

Bestellung bis zur Auslieferung reibungslos ablaufen. Zusatzvorteil für den

Shop-Betreiber: Bei gutem Service und schneller Lieferung werden aus

Einmal-Kunden im Shop überzeugte Stammkunden.

„Die Betreiber von Webshops benötigen in hohem Maße

Prozessunterstützung, angefangen bei den organisatorischen Abläufen,

die eine Bestellung im Shop auslöst über die Finanzverwaltung bis hin zur

logistischen Abwicklung des Auftrags. Weil jeder Shop individuell ist, muss

das angebundene ERP-System hohe Flexibilität aufweisen. Es sollten

zudem neben unterschiedlichen Shop-Systemen auch

Verkaufsplattformen wie Ebay oder Amazon als Frontend genutzt werden

können“, rät Claudius Malue, Geschäftsführer von prisma informatik.

In folgenden zehn Punkten muss ein ERP-System den Online-Handel

unterstützen:

 

1. Prozesse müssen nahtlos ineinander greifen. Wichtig für

reibungslose Abläufe sind eine professionelle Steuerung sowie eine

abteilungsübergreifende und einheitliche Informationsbasis. Vertrieb,

Lager, Logistik, Einkauf und Rechnungswesen arbeiten somit sehr effizient zusammen. Die Prozessschritte folgen ohne Zeitverlust

aufeinander.

 

2. Nur ein System stellt die Daten bereit. Das ERP-System ist das

führende System für die Aktualisierung von Artikeldaten. Spezielle

Katalogtexte, Preise und Fotos können hier gepflegt und für das jeweilige

Frontend ausgewählt werden. Dies stellt eine saubere Abwicklung im

Hintergrund sicher und vermeidet Fehler.

 

3. Die Bestellverarbeitung erfolgt weitestgehend automatisiert.

Soll die Abwicklung von Online-Bestellungen möglichst automatisiert

ablaufen, lassen sich Workflows definieren, die bei bestimmten

Ereignissen den nachfolgenden Schritt ausführen. Etwa kann ein Versand

angestoßen werden, wenn die Zahlung des Kunden eingetroffen ist. Auch

eine integrierte Gutscheinverwaltung erleichtert den automatisierten

Prozess. Immer dann, wenn manuelle Eingriffe oder ausdrückliche

Freigaben erforderlich sind, zeigt das System diese an.

 

4. Das ERP-System hat Lager und Logistik im Griff. Damit der

Online-Shop mit schnellen Lieferzeiten punkten kann, ist eine permanente

Bestands- und Verfügbarkeitsprüfung im ERP-System notwendig.

Kommissionier- und Versandprozesse können automatisiert starten. Ein

zusätzlicher wertvoller Kundenservice ist die Sendungsverfolgung. Diese

setzt eine einfache Anbindung von Dienstleistern wie Paketversender und

Spediteure voraus.

 

5. Das ERP-System unterstützt Einkauf und Disposition. Die

Abverkäufe im Shop reduzieren den Lagerbestand. Das ERP-System

ermöglicht durch die Vernetzung der Abteilungen und die Automatisierung

von Bestellvorschlägen eine termingerechte Disposition. Dabei werden

auch die Kosten niedrig gehalten, denn das ERP-System verwaltet

Rabatte, Lieferfristen, Alternativ-Artikel und sonstige Konditionen für die

gelisteten Lieferanten.

 

6. Online-Shop und ERP erfüllen auch Kunden-Sonderwünsche.

Mit kundenindividuellen Varianten – zum Beispiel spezielle Aufdrucke,

Gravuren und ähnliches – sowie auch Sonderbeschaffungen oder

individuelle Konfigurationen erweitern Online-Shops ihr Sortiment und

können ihre Umsätze ausbauen. Das ERP-System muss solche

komplexen Prozesse unterstützen und entsprechende Aufträge generieren

bzw. die individuellen Besonderheiten abbilden.

 

7. Ein Auftragscockpit verschafft den Überblick. Die Aufträge aus

dem Online-Shop durchlaufen in der Regel automatisiert die Prozesskette

anhand von zuvor definierten Kriterien und Freigabe-Informationen. Damit

die zuständigen Anwender wissen, ob aktuell bestimmte Aufträge im

System „haken“ oder die Bestellungen lückenlos verarbeitet werden,

zeigen spezifische Cockpits den jeweiligen Ausschnitt der Prozesskette

an. Der jeweiligen Anwendergruppe wird auf einfache Weise die

Bearbeitung ermöglicht. Störungen und definierte Ausnahmebedingungen

müssen schnell zu erkennen und zu beheben sein.

 

8. Das ERP-System schützt vor unangenehmen Überraschungen.

Online-Shops sind häufig Opfer von Betrugsversuchen. Das ERP-System

filtert daher Adressdubletten heraus, meldet Betragsüberschreitungen

sowie auch den Versuch von Nutzern, durch Serienbestellungen Mengen oder

Betragsgrenzen zu umgehen. Entsprechende Aufträge werden

automatisch anhand flexibler Kriterien ausgesteuert.

 

9. Kennzahlen aus allen Unternehmensbereichen werden

bereitgestellt. Ob das Online-Business wirklich wirtschaftlich ist, zeigen

nicht allein die Umsätze. Das ERP-System stellt nicht nur Kennzahlen

einer Kosten- und Leistungsrechnung zur Verfügung. Darüber hinaus

sollten sich auch Bestellungen den jeweiligen Plattformen zuordnen, die

ertragreichsten Verkaufsplattformen ermitteln und Auswertungen in der

Finanzbuchhaltung erledigen lassen.

 

10. Informationen fürs Management liefern

Entscheidungsgrundlagen. Tagesaktuelle Informationen müssen die

Basis sein, um im schnelllebigen Online-Business die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dabei sind Auswertungen über sämtliche

Unternehmensbereiche unverzichtbar. Sie liefern maximale Transparenz,

mit deren Hilfe die Vergangenheit beurteilt und die Zukunft geplant werden

kann. Ein optimales System stellt auch Informationen auf Artikel- und

Kundenebene bereit. Zudem sollten Warnmeldungen für bestimmte

Ereignisse definiert werden können, so dass im Bedarfsfall schnell reagiert

werden kann.

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