Leider ist e-Procurement nach Ende des e-Hype mit allen sogenannten e-Initiativen in den Medien untergegangen, weil "e" inzwischen als "annex non grata" etabliert ist. Eigentlich zu Unrecht: e-Procurement jedenfalls war unter diesen Initiativen einer der realistischsten ‑ hier sind Kosteneinsparungen relativ einfach zu erzielen, der ROI ist leicht zu kalkulieren. Große, weltweit tätige Konzerne oder öffentliche Institutionen konnten erhebliche Einsparpotenziale realisieren ‑ aber weniger aufgrund einer e-Procurement Methode als durch Bündelungseffekte, nutzbare Transparenz und elektronische Abwicklung. Die Konsolidierung der Lieferanten und Produkte führt bei großen Konzerne mit entsprechendem Volumen direkt zu Einsparungen. Die Gründe für solche Einsparungen liegen meist im Einkaufsvolumen und so erzielbaren Preisen, in der Bündelung von Bestellungen und in der Einführung von definierten Prozessen und Regeln, welcher Mitarbeiter was bestellt und wer dies legitimiert.
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