Köln, 29. Oktober 2009 – Moderne Zahlarten sind im europäischen E-Commerce auf dem Vormarsch. Während zwar immer noch mehr als 80% der Transaktionen per Kreditkarte beglichen werden, sind die Anteile von Maestro und giropay erneut gestiegen. Maestro ist europaweit sogar bereits die drittbeliebteste Online-Zahlart. Das sind nur einige Ergebnisse aus dem aktuellen E-Commerce-Report 2009, den die Deutsche Card Services kürzlich veröffentlicht hat. Anders als übrige Analysen basiert die Studie der Deutsche-Bank-Tochter zu „Trends im Kauf- und Zahlverhalten des E-Commerce" auf der Auswertung realer Kaufvorgänge und damit nicht auf Umfragen. Datengrundlage bildet die Auswahl von rund 30 Millionen Kaufvorgängen, die zwischen Oktober 2007 und September 2008 über die Plattform der Deutschen Card Services abgewickelt wurden.
giropay und Maestro etablieren sich als moderne Online-Zahlarten
Andere, moderne Zahlarten holen auf, traditionelle dagegen weichen zurück. So kommt giropay
europaweit bereits auf einen Anteil von über 3%. Dabei ist diese moderne Online-Zahlart erst
2006 eingeführt worden. Sie verbindet den Vorteil einer sofortigen Bestellabwicklung mit der
Sicherheit und weiten Verbreitung des Online-Banking. Basierend auf dem PIN-/TAN-Verfahren
erfüllt giropay dabei höchste Sicherheitsansprüche.
Britische Konsumenten begleichen bereits jede zehnte Transaktion per Maestro. Die in Deutschland ausgegebenen Maestro- beziehungsweise EC-Karten sind im Gegensatz zu Großbritannien (UK) noch nicht für Online-Zahlungen vorgesehen. Bei Käufern hierzulande stellt die elektronische Lastschrift immer noch die beliebteste Zahlart dar, jedoch geht ihre Beliebtheit weiter zurück. Außerhalb von Deutschland und UK, das heißt in Rest-Europa und außerhalb des Kontinents, spielen andere Zahlarten neben der Kreditkarte so gut wie keine Rolle.
Hohe Warenkorbwerte bevorzugt mit modernen Online-Zahlarten beglichen
Für E-Commerce-Händler sind Kunden, die mit modernen Online-Zahlarten ihre Rechnungen
begleichen, attraktiver als solche, die dies noch traditionell per Offline-Zahlart wie Kauf per
Nachnahme ausführen. Das hat nicht nur mit Sicherheitsaspekten und dem hohen Aufwand für
die Abwicklung zu tun, sondern auch mit der Tatsache, dass dabei höhere Warenkorbwerte
erzielt werden. Diese These bestätigt der E-Commerce-Report 2009 der Deutschen Card
Services. Trotz der geringeren Anteile erzielen Käufer per MasterCard und anderer Kreditkarten
sogar einen höheren Warenkorbwert als per Visa. Der höchste Anteil von Warenkorbwerten
über 500 Euro wird allerdings bei Zahlung per giropay erzielt.
Visa steigert Marktanteil im E-Commerce erneut
Visa erhöht seinen europäischen Marktanteil laut E-Commerce-Report 2009 zu Lasten von
MasterCard. Bei über 70% aller europäischen Online-Transaktionen, die per Kreditkarte bezahlt
werden, greifen die Kunden zu dieser Karte. Damit hat Visa seinen Anteil seit 2004/05
kontinuierlich um insgesamt fast acht Prozentpunkte gesteigert. Konkurrent MasterCard kommt
aktuell auf gerade noch 27,5%. Drei Jahre zuvor waren es noch mehr als 32%. Den Rest des
Marktes teilen sich andere Kreditkartenmarken: Sie spielen vorwiegend bei Konsumenten aus
Deutschland und Nicht-Europa eine Rolle. Dabei handelt es sich in der Regel um American
Express, Diners Club sowie Kundenkarten mit Kreditkartenfunktion. Frauen zahlen jede siebte
Transaktion im E-Commerce per „anderer Kreditkarte“.
Kreditkarte bei deutschen Männern im E-Commerce erstmals Zahlart Nummer eins
Männer und Frauen zahlen bei ihren Online-Transaktionen unterschiedlich. Dies belegt der
E-Commerce-Report 2009 der Deutschen Card Services eindeutig. Besonders bei deutschen
Verbrauchern ist die Differenz eklatant: Während sich bei Männern hierzulande die Kreditkarte
mit einem Anteil von mehr als 40% erstmals als Nummer eins erweist, so bevorzugen Frauen
nach wie vor die traditionelle elektronische Lastschrift. Sie erreicht hierzulande bei ihnen mit
43,4% einen um neun Prozentpunkte höheren Anteil als die Kreditkarte. Keinen sonderlichen
Geschlechter-Unterschied weist der E-Commerce-Report 2009 dagegen beim Anteil von
Zahlungen per MasterCard aus. Hier liegt der Wert bei europäischen Männern und Frauen in
allen Shops auf nahezu identischem Niveau. Konkurrent Visa ist in allen untersuchten
Konsumenten-Gebieten stets bei Männern populärer als bei Frauen.
E-Commerce-Report 2009 schließt nahtlos an vorhergehende Ausgaben an
Der E-Commerce-Report 2009 schließt nahtlos an die vorhergehenden Ausgaben, die unter
dem Namen „Pago Report“ erschienen sind, an. Die Studie beleuchtet ausschließlich
Kaufvorgänge in europäischen Shops, da nur solche mit Sitz in Europa die Plattform der
Deutschen Card Services nutzen. Die Transaktionen stammen von Kunden aus aller Welt.
Dabei unterscheidet der E-Commerce-Report 2009 zwischen Konsumenten aus Deutschland,
Großbritannien (UK), Rest-Europa und Nicht-Europa. Berücksichtigt werden neben klassischen
Zahlarten wie Kreditkarte, Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV), Offline-Zahlarten wie Kauf
per Nachnahme auch immer populärere Online-Verfahren wie giropay und Maestro.
Der E-Commerce-Report 2009 kann ab sofort für 500 € (zzgl. MwSt.) im Online–Shop der Deutschen Card Services erworben werden. Mehr Infos finden sich im Internet unter www.deutsche-card-services.de.
Hinweis: Medienvertreter können den E-Commerce-Report 2009 auf Anfrage kostenlos beziehen. Bitte nehmen Sie mit der unten genannten Person Kontakt auf, wenn Sie den Report für Ihre Arbeit nutzen wollen.
Deutsche Card Services
Marketing & Communications
Tobias F. Hauptvogel
Tel. (0221) 99577-728
http://www.deutsche-card-services.com
E-Mail: pr.deucs@db.com
Über Deutsche Card Services GmbH:
Als Teil der Deutschen Bank Gruppe erweitert die Deutsche Card Services das Cash-Management-Angebot des
Unternehmensbereichs Global Transaction Banking („GTB“). Das neu gegründete Unternehmen bietet internationale Full-Service-
Lösungen für den bargeldlosen kartengestützten Zahlungsverkehr von der Kreditkarte über Maestro, ELV und giropay aus einer
Hand. Die Deutsche Card Services baut dabei auf dem jahrelangen Know-how und der bewährten technischen Plattform der Pago
eTransaction Services auf. Bewährte Risikominimierungssysteme sorgen dafür, dass bargeldloses Bezahlen im E-Commerce, im
Versandhandel und am Point of Sale einfach, schnell und sicher abläuft. Einzigartige Online-Steuerungssysteme bieten Kunden
weltweit jederzeit den vollen Überblick über ihre Transaktionen.
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