Viele Ruhrkommunen sind Vorreiter bei der elektronischen Verwaltung
Die Stadt Hagen gehört zu den Kommunen im Ruhrgebiet, die in Sachen elektronische Verwaltung die Nase ganz vorn hat. "Fleppe wech", wenn Peter Klinger, Werkleiter beim Hagener Betrieb für Informationstechnologie (HABIT) dies im besten Ruhrdeutsch in die Suchmaschine eintippt, reagiert der Computer sofort. Sekunden später druckt er weiterführende Links aus: "Führerscheinersatz", "Internationaler Führerschein" oder "Neuerteilung nach Entzug". Dies ist nur ein Beispiel einer Initiative, die dem Bürger den Kontakt zu seiner Behörde per Internet sprachlich erleichtern sollen. Hagener Bürger können derzeit 160 verschiedene Formulare der Stadtverwaltung online herunterladen und teils auch schon mit einer elektronischen Signatur als Pendant zur Unterschrift ausfüllen. Auch Unternehmen sollen davon künftig profitieren: "Wir haben uns im ,Virtuellen Rathaus Hagen’ bemüht, umgangssprachliche Suchbegriffe aus der Welt des Bürgers zu nutzen. Speziell für die Wirtschaft arbeiten wir derzeit noch am neuen Rathaus21. Hier wird es ein Unternehmensportal mit Dienstleistungen rund um Wirtschaft und Gewerbe geben", so Klinger, der gleichzeitig auch Sprecher des neu gegründeten "Kompetenz Center Digitale Verwaltung" (KDV) ist.
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