Immer mehr öffentliche Betriebe rüsten sich mit betrieblicher Leistungssteuerung und TVöD
Das zunehmende Insourcing kommunaler Leistungen entfacht kontroverse Diskussionen über die Effizienz kommunaler Betriebe und die Rechtfertigung der Daseinsvorsorge. Es gibt jedoch zahlreiche Praxisbeispiele für effiziente öffentliche Betriebe. Erfolgsfaktor ist eine betriebliche Leistungssteuerung in Verbindung mit dem neuen Tarifvertragsrecht des TVöD.
Der Erfolg öffentlicher wie privater Organisationen entscheidet sich in der Ausgestaltung ihrer Geschäftsabläufe. Öffentliche Unternehmen sehen sich vielen Vorurteilen ausgesetzt: Fehlende Kundenorientierung, „Beamtenmentalität“, praxisferne Vorschriften und unflexible Abwicklung sind gängige Vorwürfe. Konsequenz ist der Glaube, dass private Unternehmen per se leistungsfähiger seien als öffentliche. ÖPP-Modelle oder Privatisierungen sind seit langem faktisch nicht rechtfertigungspflichtig. In jüngerer Zeit häufen sich jedoch die Praxisbeispiele für erfolgreiche öffentliche Betriebe, die kundenorientiert, mit hoher Servicequalität und gleichzeitig wirtschaftlich arbeiten. Dadurch ist der Wettbewerb zwischen öffentlicher und privater Leistungserstellung entfacht...
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