Das unternehmerische Interesse und vor allem auch der gegenwärtige Bedarf an Lösungen aus dem Bereich Enterprise-Content-Management (ECM), die brachliegende Informationen in die Geschäftsprozesse integrieren, steigen stetig. Eine Einschätzung der Meta Group zeigt, dass mehr als 80 Prozent der bei der Arbeit benötigten Informationen in unstrukturierter Form (als E-Mails, Word-Dokumente, als Grafiken oder Multimediadateien) vorliegen. Hinzu kommt, dass ein normaler Sachbearbeiter zwischen 50 und 80 Prozent seiner Arbeitszeit damit verbringt, Informationen zu suchen und anzufordern.
Anlässlich dieses aktuellen Themas findet am 29.11.2005 in Potsdam eine Fachtagung zum Thema Enterprise-Content-Management statt. Die Veranstaltung wird vom Center for ERP Research (CER) des Lehrstuhls für Wirtschaftinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam ausgerichtet und behandelt aktuelle Themen aus den Bereichen Strategie, Werkzeuge und Erfahrungen im Umgang mit Enterprise-Content-Management-Systemen.
Für Fragen und Anregungen steht Ihnen Frau Eggert sehr gern zur Verfügung.
Tel: 0331 / 977 4566
E-Mail: sandy.eggert@wi.uni-potsdam.de
Die Lösungen aus dem Bereich ECM dienen der Automatisierung von Erstellung, Austausch, Bereitstellung, Bearbeitung und Personalisierung sämtlicher Arten von Informationen bzw. Content, um Mitarbeiter, Kunden und Partner weltweit noch besser miteinander zu verbinden. Hauptaufgabe von ECM-Systemen ist das systematische Management der geschäftlichen Informationen über deren gesamten Lebenszyklus hinweg.
Ein von Experten anerkannter Ansatz wurde von der AIIM International entwickelt. Er besteht aus den
folgenden Anwendungsfeldern, die einzeln oder kombiniert in ECM-Lösungen abgebildet sein können:
- (Web-) Content-Management-Systeme
- Dokumenten-Management-Systeme
- Collaboration-Systeme
- Workflow-Management-Systeme
- Imaging- & Scanning-Systeme
- Archivierungssysteme bzw. Records-Management
Dieses Modell orientiert sich grundlegend an den fünf Leitbegriffen bzw. Kategorien: “Erfassen“, “Managen“, “Speichern“, “Ausliefern“ und “Archivieren“.
ECM-Technologien sollen insgesamt die Themen der unstrukturierten Informationsversorgung der Mitarbeiter oder auch Kunden kompensieren und damit die Unternehmenssituation und die Reaktionsfähigkeit auf wirtschaftliche Veränderungen verbessern.
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