Erfolgsrezept aus Köln
Großes Lob zollen die Bürger aus Köln und Umgebung den Services ihres kommunalen Call Centers. Dankesschreiben zieren die Wände der Büros, regelmäßige Kundenbefragungen bescheinigen der Bürgerhotline Schnelligkeit, Freundlichkeit und hohe Antwortkompetenz. In Schulnoten: 1,6. Und auch andere Zahlen und Fakten sind beeindruckend: Etwa 120 Mitarbeiter meistern im Front- und Backoffice ein tägliches Anrufvolumen von ca. 5.600 Calls, also etwa 1,65 Millionen Telefonate pro Jahr. Die durchschnittliche Annahmezeit beträgt unter 15 Sekunden, und 95 Prozent der angenommenen Bürgeranrufe werden im Front-Office abschließend bearbeitet. Die Schwerpunktthemen der Anrufer liegen in den Bereichen Öffentliche Ordnung (25 Prozent), Pass- und Meldewesen (15 Prozent), Soziales (12 Prozent) und Standesamt (5 Prozent). Rund 1,5 Millionen Bürger profitieren in der Region vom Service des städtischen Call Centers. Denn inzwischen nutzen auch die Nachbarstädte Bonn und Leverkusen die Dienste der Kölner. Das Leistungsspektrum umfasst die Information und Beratung zum kompletten Produktportfolio der Stadtverwaltungen – insgesamt etwa 4.000 Einzelthemen. Des Weiteren werden Terminvereinbarungen, das Beschwerdemanagement und Sonderservices erbracht, z.B. spezielle Hotlines, Urkundenbestellung, Wunschkennzeichen oder die Auskunft bei Großschadensereignissen. Erfolgskritisch für den Umfang und die Güte dieser Services sind motivierte, gut qualifizierte Mitarbeiter. Entscheidende unterstützende Faktoren sind das Wissensmanagement und die Qualitätssicherung.
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