Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen sich Unternehmen
immer schneller an die sich rasch ändernden
Marktbedingungen anpassen. Flexibilität ist ein kritischer
Faktor für das Geschäft – und damit auch für die IT.
Jedoch:
Das Budget ist knapp. Mehr Flexibilität zu geringeren Kosten
fordert viel Phantasie vom CIO. Und der kräftige Tritt auf die
Kostenbremse ist kaum das probate Mittel, um der Wirtschaftskrise
zu begegnen und gestärkt aus ihr hervorzugehen.
So warnt etwa die Hackett Group, dass zu drastische Einschnitte
im IT-Budget die Möglichkeiten der IT zu Innovationen
und dauerhaften Kostensenkungen beschneiden könnten.
Die Lösung der Probleme liegt vielmehr in der Industrialisierung
der IT im positiven Sinne. Das Ziel muss es sein, die
Tugenden der industriellen Fertigung auf die IT zu übertragen:
Standardisierung der Leistungen und Komponenten sowie die
weitgehende Automatisierung der Leistungserbringung.
Das Gros der Unternehmen steht diesen Zielen positiv gegenüber:
Laut der MATERNA IT-Service-Management-Befragung
vom Herbst 2008 planen rund 60 Prozent der befragten
IT-Entscheider in Deutschland und Österreich, einzelne Service-
Automation-Themen in absehbarer Zeit in ihrem Unternehmen
zu realisieren.
Bereits etabliert sind das automatische
Provisionieren von Server- und Anwendungskapazitäten, die
automatisierte Inventarisierung sowie Aufgaben- und Prozessautomatisierung
von System-Management-Tätigkeiten. Bei
der Planung stehen automatisiertes Release Management und
Compliance-Themen in der Anwendergunst hoch im Kurs.