Virtuelles Rathaus NRW 2006 - Studie zum Internetauftritt der nordrhein-westfälischen Städte und Kommunen
Rund 200 Gäste informierten sich auf der MEMO-Tagung am 31.5. und 1.6.2006 rund um das Thema "Methoden und Werkzeuge für eine moderne Verwaltung".
Höhepunkt der Tagung war am Donnerstag Nachmittag die Präsentation der Studie "Virtuelles Rathaus NRW 2006", die das Informationsbüro d-NRW an Staatssekretär Karl Peter Brendel übergab. Das European Research Center for Information Systems (ERCIS) der Universität Münster hatte im Auftrag des Informationsbüros die Internet-Auftritte aller 427 Städte, Gemeinden und Kreise Nordrhein-Westfalens untersucht und bewertet. Im Vordergrund standen dabei vor allem die elektronischen Kundendienste für Bürger und Unternehmen.
"Mit der Studie will das Informationsbüro d-NRW dazu beitragen, Entwicklungen und Innovationen im E-Government zu unterstützen und zu verbreiten", so Dr. Bernd Rasche, Projektleiter für die Studie im Informationsbüro d-NRW. Prof. Dr. Jörg Becker von ERCIS erklärte zum Ergebnis der Studie, der aktuelle Entwicklungsstand Virtueller Rathäuser sei noch sehr heterogen und reiche "von Pionieren mit durchdachten Konzepten und ausgereiften elektronischen Bürgerdiensten bis hin zu Nachzüglern mit hohem Entwicklungspotenzial". Auffällig sei der hohe Nachholbedarf insbesondere in der Umsetzung von und der Navigation zu Kundenservices.
Das Informationsbüro d-NRW bietet die Studie unter www.egovernmentplattform.de zum Download an.
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